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Wenn es nach R. R. gegangen wäre, hätte Messi gegen us gar nicht stürmen dürfen

Kinder, Kinder, wie sag ich´s euch, meinen Kindern. Nach dem enttäuschten Hurra-Optimismus am besten so, wie es der vermeintlich heilige, unfehlbare Teamchef-Papst getan hat, indem er alles zu unseren  Gunsten umdreht. Nein, nein, wir haben nicht gegen Weltmeister Argentinien verloren, sondern gegen Lionel Messi, für R. R. den besten Kicker, den es je gab, vergessen seien Pele und Maradona. Dass Doppelpack Messi vorher einen Elfer verschossen hat, war nicht der Rede wert für unseren Teamchef, der vielmehr nicht nur den ägyptischen Referee attackierte, weil er vor dem 0:1 kein Foul an Xaver Schlager gepfiffen natte, worüber sich streiten ließe, schließlich ist der Leipzig-Bulle aus Salzburg auch kein Kind von Traurigkeit beim Austeilen.

Jetzt aber kam, was keiner erwartet hätte, noch eine Draufgabe. Herr Rangnick, einmal in Fahrt, kritisierte den Schiedsrichter beim 3:0 Argentiniens gegen Algerien, weil er Fußballgott Messi vor lauter Ehrfurcht für ein Vergehen keine rote Karte gezeigt hatte, die Nummer 1 also gegen uns gar nicht hätte spielen dürfen, wäre es regelgerecht zugegangen. Und da ja, wie wir wissen, im Leben auch die Regkl gilt. Wie der Herr, so dsas G´scherr, stimmten fast alle Teamspieler nach dem 0:2, das duchaus auch ein 1:5 wie 1979 in aller Freundschaft und ohne Jahrhundertstempel in Wien (u. a.gegen Juniorenweltmeister Maradona) hätte werden können, in diese Umkehr der Tatsachen ein, da müssen Sie nur den ORF-Teletext lesen, um zu wissen, was es geschlagen hat..

Ich wünsche es weder mir noch den Teamkickern, dass der nach dem mickrigen 3:1 gegen Jordanien aus. und verbreitete Hochmut vor dem Fall kommt, denn am kommenden Sonntag steht tatsächlich zwar kein Jahrhundertspiel wie ehedem im WM-Semifinale 1954 an, sondern wieder einmal eines der einst so verdammten Scnicksalspiele, die oft eigene Gestze haben. Andersrum gesagt: Gegen Algerien (hat gegen Jordanien aus 0:1 ein  2:1 gemacht, gegen die zuletzt imposanten Oranje in Holland im letzten WM-Test 4:1 gewonen) ist nämlich jetzt verlieren verboten, sonst müssen wir als verhinderte Weltmeister der Herzen womöglich vorzeitig die Koffer packen.

Und Arnie Arnautovic, der Rekordler von ÖFB-Gnaden, kann jetzt voraussichtlich  doch nicht, wie versprochen, mit dem World Cup in Händen neuer Migranten-Bundespräsident werden. Es sei denn, wir lassen die ganze WM annullieren, weil ja Messi eigentlich gar nicht gegen uns hätte spielen und nach verschossenem Elfer einen Doppelpack, verbunden mit neuem WM-Torrekord (18), hätte schnüren dürfen. Kinder, Kinder, was soll ich Euch als Fazit aus dem 0:2 sagen: Es lebe nichts denn ehrliche Selbsterkenntnis beim Blick in den Spiegel!     

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