Werte Blog-Leser, was sich rund um die XXL-WM im Allgemeinen und unsere eher enttäuschende Mannschaft nicht nur abgespielt hat, sondern weiter mit einer geradezu dreisten medialen Verdrehung der Tatsachen abspielt, spottet jeder Beschreibug. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, haben wir gerade die durch die Aufblähung auf 48 Teams hineingerutschten Jordanier mit Ach und Weh besiegt, waren gegen Messi und Co noch gut bedient, haben gegen Algerien ein noch dazu von den Nordafrikanern bejubeltes Kalajdzic-Ausgleichstor in Extratime erzielt und wurden danach von den abschlusschwachen Spaniern in der eigenen Hälfte eingekesselt. Unterm Strich gehörte unser überschätztes Nationalteam zu den schwächsten Teilnehmern, weit entfernt von Topform und Geheimtipp, wie das auch der ehemalige Sportkollege Gert Korentschnig dankenswerter Weise aus ehrlicher Brust in einem Kurier-Leitartikel verfasst hat.
Der wäre wohl noch ein bisschen härter ausgefallen, hätte er schon gewusst, wozu sich in Anwandlung von sportlicher Ahnungslosigkeit, verbunden mit parteipolitischer Chuzpe, der für den Sport zuständige Vizekanzler der Republik hat hinreißen lassen. Viele, die den Facebook-Eintrag des Herrn Babler gelesen haben, hielten es für eine Fake News als Treppenwitz der WM-Geschichte, haben sich aber dabei getäuscht. Der Sport Bab(b)ler der Nation meint es jedoch ernst mit seinem Antrag weil er sich sicher ist, dass dieser beim Arnautovic-Präsidenten-Freund, dem vom Sport noch mehr befreiten VdB, auf offene Ohren stößt, schließlich haben sich der Sohn serbischer Migranten und der natürlich völlig unabhängige Grüne fast schon darauf geeinigt, dass es einen Feiefrtag gibt und Arnautovic seine Nachfolge antritt, wenn wir Weltmeister geworden sind. Welch märchenhafte Story, die uns da, ausgeschlachtet von willfährigen, kritiklosen Medien, vorm Abflug is Nirwana serviert wurde. In der Realität wurde es Schwarz auf Weiß statt Rot auf Grün plus Pröll und Co. als Mär schubladisiert.
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Marko Arnautović hat wie kaum ein anderer gezeigt, was es bedeutet, voller Leidenschaft und Stolz das österreichische Nationaltrikot zu tragen. Er ist unser Redkord-Nationalspieler und lässt sein Herz bei jedem Match auf dem Platz. Eine echte Legende und ein Vorbild für so viele Kids, die auf den Plätzen unseres Landes kicken. Für seine außergewöhnlichen Verdienste um den österreichischen Sport und unser Land möchte ich ihn daher für ein Ehrenzeichen der Republik Österreich vorschlagen.
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Da aber nicht sein kann, was nicht sein darf, üben wir uns weiter in unserem Stolz auf Marko, David und Co, ganz so, als hätten wir für Furore gesorgt, swas ja insofern stimmt, dass wir sozusagen zweimal ausgeschieden sind, wovon uns das erste Aus durch den Kopfball des eben in letzter Verzweiflungsnot eingewechselten Kalajdzic samt „Bist deppert“ statt „I werd´narrisch“-Spruch erspart blieb. Nicht aber die sportliche Degradierung durch die Spanier. Nichtsdestotrotz feiern wir die eher schwachen Leistungen so, als hätten wir wie anno 1954 (Bronze) mit Uruguay oder 1978 durch die beiden Krankl-Tore gegen die Deutschen die Titelverteidiger besiegt. Ein Witz, über den die wahren Argentinien-Helden nichtlachen können. Oder ein Ocwirk, zweimal Kapitän des FIFA-Weltteams, im Grabe rotiert.
Ja, hier wird und wurde durch politische wie werblich-wirtschfaftliche Interesse künstlich eine euphorische Hysterie erzeugt, die so lächerlich ist wie der Antrag auf ein Ehrenzeichen für Arnautovic, der die vergangenen 16 oder mehr Jahre im Ausland bei Klubs verbracht hatm,m bei denen er vor allem das Sitzfleisch gedrückt hat, um Kräfte für unser Team zu sparen, nicht wahr. Und weil er von Enschede über Mailand, Bremen (als Wickelmacher entfernt), Stoke, Westham, China, Bologna, Mailand und nun Belgrad allerorten alles andere geliebt, sondern weitergereicht wurde, at ihn unser deutscher Teamchef zur Leitfigur stilisiert, die – koste es, was ein Prozess wolle – die Wiener Ikone GToni Doppelpack Polster, die auch in Köln zu einer Werbe-Ikone für Österreich geworden war, unbedingt ablösen musste. Ganz im Sinne der Bablers und des HBP, der ja ganz sicher ein Insider des Fußballs ist. Ich meine, dass wir damit eher unseren Nationalstolz verletzt haben…—
