Es ist wirklich interessant, wie Kampf gegen Rot ( als Karte im Fußball) hochgespielt wurde, um den vorlauten US-Präsidenten anzupatzen, und tiefschwarze WM-Gewinnzahlen irgendwo so gut wie möglich versteckt werden nach dem Motto: Oh, wie gut, dass niemand weiß, dass ich nicht Rumpelstilzchen Donald heiß, sondern nach den Spaniern auf sportlichem Wege ein wirtschaftlicher Champion bin, der als großer Sieger der XXL-WM unfassbares Kapital geschlagen hat.
Wie nicht nur im gestrigen Blog als ultimative Ratio vermerkt, ist der Weltsport über Jahre, nein: Jahrzehnte hinweg zum Trittbrettfahrer finanzieller ( Aus) Beute geworden, die teils unverschämte Ausmaße angenommen hat auch durch die Top-Funktionäre der größten Weltsportarten, die ihrerseits den von ihnen abhängigen kleinen Verbänden einen Obolus, um nicht zu sagen: ein Almosen zuschanzen im Bewusstsein, dass als Dank die Wahlstimme passt.
Nach diesem Ausflug in die kommerzielle Ausuferung wollen wir zurückkehren zum Ausgangspunkt, der ganz nach dem Geschmack des politisch sprunghaften, aber wirtschaftlich klar zu definierenden US-Präsidenten ist. Da es sich dabei zweifellos am Ende des Tages auch um einen Erfolg des Weltmachtvorstands handelt, wurde diese Erfolgsmeldung im Trump-feindlichen ORF-Teletext irgendwo in Wirtschaftsmeldungen versteckt. Hier seien die Zahlen und Ziffern deponiert. Der Sportartikelgigant adidas, Partner der FIFA, war einer der ganz großen WM-Sieger, der den Verkauf von Trikots, Schals etc ums Vierfache hat steigern und doppelt so viele WM-Bälle als sonst nicht nur in den Veranstalerländern verkaufen können. Die Wertschöpfung wird auf 1,3 Milliarden Dollar geschätzt.
Minimum, denn bekanntlich fliegen Tauben dort zu, wo schon Tauben sind. Für adidas wie für die Veranstalter dieser bisher größten und lukrativsten WM-Endrunde aller Zeiten mit 48 teils reiselustigen Fans war’s auch das beste Geschäft aller Zeiten Und damit, obschon es Sportfreud Gunnar Prokop den Triumph des Kommerz bedauert, der den Weltsport fest im Griff hat. „Kohle“ und schwarze Zahlen sind halt eins.
