Welch ein Österreicher-Tag bei der Schwimm-EM in Paris! Kaum war der 18jährige Christian Giefing über 200m als Sieger des zweiten Semifiales souvderän ins Finale gekrault, eroberte Luka Mladenovic, 22, US-Legionär aus Salzburg bei Traier-Guru Bob Bowman in Austin, Texas, über 200m Brust die erste Bronzemeaille für Österreich – die erste bei einer Langbahn-EM im Brustschwimmen seit 26 Jahren, als damals im Helsinki der gebürtige Ukrainer und in Wien bestens integrierte Maxim Podoprigora mit Bronze über 200m die erste, historische Nachkriegs-Medaille überhaupt gewonnen hatte.
Mladenovic, der im Vorjahr aus Salzburg und vom Betreuer-Duo Ryashkov und Weis ausgezogen war, um an der ehemaligen Auböck-Uni Ann Arbor die Schwimmwelt zu erobern, wurde in Michigan nicht glücklich, weshab er nach Austin und zum aktuell berühmtesten Trainer wechselte, der ihm offenbar in relativ kurzer Zeit schnelle Beine (und Arme) machte. Und weil beim Phelps- und Marchant-Meistermacher Bowman das Prizip gilt, wonach alles, was man übersteht, stärker macht, so hat Mladenovic auch den Schock des 100m-Vorlauf-Flops buchstäblich über Nacht über 200m in (Ö-)Rekordzeit (2:08,85) weggesteckt. Und angesichts dessen, dass auch die Schwimmer heutzutage dank optimierter bis optimaler Trainingsmetioden immer besser und schneller sind, je älter sie werden, steht dem mehrfachen U23-Europameister einer womöglich großen Olympiazukunft mchts im Wege. Los Angeles ist nicht mehr weit weg… 
Christian Giefing jubelte über Rekord-Fabelzeit und Finale.
Was für Mladenovic gilt, trifft natürlich erst recht auf den vier Jahre jüngeren Christian Giefing zu, der die Vorschusslorbeerem einlöst, die einst sein vier Jahre älterer Bruder Sebastian abgegeben hatte, ehe diesen Rückenproleme aufs Kreuz legten. Christian, der aktuelle Junioren-EM-Blecherne über 200m Kraul, dafür aber Bronzegewinner über 400m, demonstrierte im 50m-Pool nicht nur auf den Punkt genau getimete Form, sondern überbot sich punkto Stehvermögen selbst- und dabei im 200m-Kraul-Vorlauf auch den Ö-Rekord von Felix Auböck (1:45,11) mit einer ungaublichen Steigerung von 1:45,88 auf 1:44,96.
Wie konditionstark der für Stockerau schwimmende Burgenländer uter dem Diktat des ungarischen Südstadt-Trainers Balazs Fehervari geworden ist ist, bewies er eine Stunde nach dem Fabel-Rekordrennen, als er vom Staffel-besessenen Verband über 4x100m Kraul eingesetzt. wurde, wo er als Schnellster des Quartetts in 48,29 Sekunden schneller war als die deklarierten Sprinterm aber das Ajus auf Platz 13 nicht verhindern konnten. Das mehr als gewagte Spiel mit dem Risiko ließ Giefing aber abends mit der zweitschnellsten Zeit seines Lebens (1:45,47) und als Laufsieger ebenso hinter sich wie die Laufgegner.
Als ihn der OSV-Pressechef für den ORF darauf ansporach, warum er im Semifinale langsamer gewesen wäre, empfand das der für sein Alter schon gereifte Teeager als „gute Frage“, ohne auf das mkraftraubende Staffelthema einzugehen. Schweigen ist halt mitunter besser als Reden. Am besten, man lässt Rekorde für sich sprechen, die nur für mediale Konsumenten atemberaubend sind, nicht aber dem Auböck-Nachfolger Christian Giefing die Luft für Topleistungen hatten rauben könnten. SWir drücke nach kuruer ERrholung fpr morgen die Daumen…
