ATP 500, Peking: Novak Djokovic gewann das Semifinalduell mit dem Russen Daniil Medwedew, der bei 7:5, 5:3, 30:15 für den „Djoker“ disqalifiziert wurde. Medwedew hatte einen Ball ins Publikum geschossen und dabei einen Zuschauer am Aug getroffen. Im Finale greift Djokovic gegen den Australier Alex de Minaur nach dem ersten Sieg des Jahres. Auch de Minaur musste nicht die volle Distanz gehen, wurde Aufgabe-Sieger gegen Hurkacz (Pol, 6:3, 3:2 w.o.). Djokovic, nur noch auf Nummer 6 gesetzt, hat jetzt die in Peking an 1 und 3 gesetzten VGegner besiegt, sein Kommentar sagt viel, wenn nicht alles aus über den 39-jährigen Serben, der jetzt in Athen lebt. „Es ist der Grund, warum ich noch Spaß am Spiel habe. Es geht darum, meine Grenzen auszuloten und wenn möglich wie hier, die weit Jüngeren auch etwas zu ärgern.“ Es war übrigens der 33. Sieg von Djokovic in Folge in der chinesischen Metropole und zweimaligen Olympiastadt.
Hrrendoppel: Semifinale: Der Tiroler Alexander Erler mit US-Partner Cash scheiterte an den Favoriten Glasspool-Cash (GB) mit 1:6, 6:7.
ATP 500, Tokio. Der topgesetzte Carlos Alcaraz, inzwischen langmähnig unterwegs, erreichte durch einen 5:7, 6:3, 6:1-Sieg gegen< seinen spanischen Landsmann Munar das Endspiel, in dem er auf den Tschechen Jiri Lehecka trifft, der den Monegassen Vacherot mit 6:4, 6:2 schlug. Alcaraz ist angesichts der verlängerten Turnierpause von Jannik Sinner auf dem besten Wege, wieder Nr. 1 zu werden.
WTA Masters 1000, Peking. Mit Elena Switolina (Ukr) erreichte auch die- US-Amerkanerin Li das Achtelfinale, wofür sich schon gestern Sinja Kraus qualifiziert hatte. Anastassija Potapova, die gegen Kraus aufgegeben hatte, verkündete ihr vorzeituges Saisonende, um die diversen Wehwechen auszuheilen.
WTA 125, Suzhou, China: Doppel, 1. Runde (Achtelfinale): Lilli Tagger schlug mit ihrer Partnerin Korpatsch (D) die taiwanesischen Schwestern Cho 6:2, 0:6, 10:6.
Samsun, Türkei. Challenger: 1 Runde. Julia Grabher unterlag der Ungarin Dalma Galfi 3:6, 4:6.
FUSSBALL. Nations League, GruppeA: Paris, Stade de France: Frankreich, bis zur 77. Minute trotz hohem Ballbesitz nach einem Super-Kontertor (Lukebakio) gegen Belgien mit 0:1 hinten, drehte mit und dank des eingewechselten Bayern-Stars Olise in der letzten Viertelstunde aber das Match, gewann mit mehr Druck und Tempo noch souverän 4:1, schenkte Beo-Coach den ersten Heimsieg. Im Parallelspiel stießen die Italiener mit dem 3:1 gegen die Türkei, dem zweiten Sieg in der zweiten Mancini-Ära als Teamchef auf Platz zwei hinter Frankreich vor.
