Allgemein

Erschreckender Tag für rotweißrote Alpine mit Horrorsturz und Hlorror-Resultaten

Sehr geehrte Blog-Leser, derer es in letzter Zeit immer mehr gibt, wofür ich mich bedanke, so komme ich heute als realistischer Betrachter und nicht als Nestbeschmutzer der alpinen Skiszene auf einen der schwärzesten Tage im Weltcup zu sprechen, die es je gab. Einerseits bei den Damen, wo es noch dazu die ohnehin rekonvaleszente Riccarda Haaser wieder ziemlich schlimm bei einem Horror-Sturz im Super G(au) von Soldeu erwischte, andererseits bei den Abfahrern, die am knackigen Kreuzeck in Garmisch eine auf dem Deckel bekommen haben, die sich gewaschen hat, was mich alten Knacker vom Erebnis her an die WM-Zeiten von Crans Montana 1987 erinnerte, bei denen angeblich aber auch Wunderwachs im bösen Spiel um Rotweißrot gewesen sein soll.

Frag nach beim damaligen Chefcoach Dieter Bartsch aus St.Gallen  in der Steiermark, der zusehen  musste, wie sein steirischer Ortskollege Karl, der eiserne Frehsner, mit einem Fünffachsieg in der Abfahrt die Eid- bei uns in  Neidgenossen verwandelte, schließlich fuhren  wir mitten unter den Exoten mit. Kurz gesagt: Traurige Vergangenheit ist auch fatale Gegenwart mit einem Triplesieg der Schweiz samt Rückkehr von Marco Odermatt zum Sieg, wenn auch nur um einen Wimpernschlag vor  Monney und Rogentin mit Triple-Olympiasieger von Allmen (Sz, trotz Kapitalfehler) an 6. Stelle, einen Platz hinter den zeitgleichen Franzoni und ÖSV-Mohikaner Kriechmayr, 34, aber sagenhafte 16 Plätze vor dem zweitbesten Österreicher, dem ebenfalls 34-jährigen Oldboy Hemetsberger. Die weiteren Resultate verheißen Dramatisches: 26 Haaser 29 Babinsky 36 Wieser 38 Ploier 44 Striedinger (33). Wir sind mittendrin im Nobody-Niemandsland.

Und bei den Damen sah es ähnlich erschreckend aus: 10. Hütter 14. ÖPiuchner 19,. Fest 30. Grill Ausgeschieden neben Unglückwurm Haaser noch RädlerOrtlieb, Schöpf, Wechner und Scheib, die urplötzlich nach Verletzungsjahren und als mehrfache Saisonsisgerin die RTL-Kugel vor Augen die Super-G- jund Speed-Leidenschaft entdeckt hat. Wo ist da ein Chef, ob Roland Assinger, ob Christian Mittre, der ihr sagt: Erst holst Du dir (und ür uns) die Kugel, dann  hast immer noch Zeit, um Dich im schnellen Kurvenfahren hu üben. Der berühmten Beispiele gäb´s genug, um sich zu erkundigen, wie das geht …

Wie gut, dass es noch Skispringer/Skiflieger gibt wie den Juniorenstar Embacher, dass es  noch ewig junge Snowboarder,  Medaillen und Kugeln holende Rodler gibt und auch unglaublich talentierte Kufenflitzer wie die 19-jährige Jeannine Rosner, die nur ein paar Tage nach dem  erklärten Saison-Highlight Olympia im bayrischen Inzell bei der Junioren-WM  wieder auf Medaillenjagd gegangen  ist mit 3000m-Gold, Vierkampf- und 1500m-Silber in tollen 1.56,36 (0,30 hinter Gold) und 1000m-Bronze(1:17,00), dazu noch Massenstart-Finale.

Es steht zu hoffen, dass die Medien irgendwann erkennen, dass es abseits vom kriselnden Alpinsport, Fussball und maßlos überschätztem Tennis bei allem Respekt auch fabelhafte Jungsportler: Innen (im Eisschnelllauf noch Gabriel Odor und Alex Farthofer, dazu einige Klasse-Leichtathleten und Weltklasseschwimmer) in anderen Bewerben gibt, die es wert wären, Zeitungsspalten und TV-Zeiten zu füllen. Und damit auch einen Bekanntheitsgrad zu erwerben, von dem sie zumindest so gut leben könnten wie total überschätzte zweit- bis drittklassige Doch-nicht-Pisten-Artisten. Das sage ich als Ski-Fan..

Zum Kommentieren hier klicken

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Meist gelesen

To Top

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen