Ich muss dem tollen Rapid-Präsidenten, der schon vorher als gelernter Techniker und Befehlsempfänger ganze rote Arbeit beim ORF geleistet hat, ebenso gratulieren wie dem nunglaublich erfolgreichen Sportdirektor-Einkäufer admiranischen Usprungs und dem zweiten Geschäftsführer, der als Fußballgott in Hütteldorf von den meist ahnugslosen Ultras so getauft wurde, zuvor aber als Würzburger beim deutschen Zweitliga-Traditionsklub und Ex-Ex-Ex-Meister 1860 München seine Götterdämmerung erlebt hatte.
Ja, man muss diesem Triumvirt gratulieren, dass es wirklich ganze (sozial- wie sportliche) Arbeit geleistet hat, wobei ich mich wundere, dass die Frau Vizepräsidentin als WU-Rektorin-Feigenblatt und Rapid-Ikone-Hanappi-Schwiegertochter noch nie zu Wort gekommen ist seit ihrer Präsentation.
Ja, sie haben alles im richtigen oder doch nicht so festen Griff, sonst hätten die berüchtigten Ultras in Grünweiß nach der dreimaligen Auswärtssperre nicht dort angefangen, wo sie aufgehört haben, nämlich bei lautem Schall und viel bei Eiseskälte wärmenden Rauch(bomben), die sie mit jener gewissen Schläue ins Stadion gebracht hatten, die man den grünweißen Star-Karikaturen eigentluch im Derby zugetraut hätte. Aber da der neue Wundertrainer Hoff-Thorun ja versprochen hat, dass seine Ideen wohl erst bis April oder gar Mai ungesetzt und und zum Tragen kommen würden, darf man hoffen, dass Rapid sich in der drohenden Abstiegsrunde schon auf den Höhenflug von übermorgen vorbereitet. Wen interessiert schon die nahe Zukunft, wenn ein neuer Trainer den späteren Fußballhimmel auf Erden verspricht – auf Englisch, weil er des Deutschen noch nicht so mächtig ist. Und die vielen Franzosen-Legonäre sich bei Englisch, wenn ihnen nicht gerade die Premier League das Maul mit Pfund stopft, taub stellen. Nix verstehen, Bahnhof..
Und so war´s auch nicht verwunderlich, dass Rapid im Gegensatz zum angekündigten Angriffswirbel des Offensiv-Apostels Thorun nur ein Abwehrchaos lieferte, dass die grüweißen auf Händen getragenen Skandal-Virtuosen, ultra-mativ so zur Weißgut brachte, dass es wieder Schall, Rauch und eine Spielunterbrechung statt des möglichen, vom besonnenen Referee aber nicht vollzogenen Abbruchs gab. Am Ende sprang ein tolles 0:2 heraus, das die Wunderwuzzi-Thorun-Bilanz weiter aufputzte nach 0:2 im Györ-Test, 0:2 in Ried, 1:1 daheim gegen Hartberg und nun die dritte Derby-Niederlage in Folge.
Die Ausschreitungen werden wieder eine Stange Geld kosten, aber wer (rote Stadt-Wien-Energie) hat, der hat eben. Und da das bekannte Motto der Parteibonzen lautet, dass wir uns keinen herausschießen lassen, so würde mich wundern, wenn einer der roten Pfeile seliger SPÖ-Logos einen der Helden aus dem Triumvirat trifft, der den Weg für ganz andere Rapid-Größen der Vergangenheit frei machen könnte. Aber da sei der Sportdirektor samt Präsidenten und dem Gott, der keiner ist, im verhinderten Familienverhältnis zur wahren Rapid-Ikone davor. Aber bis Ende April wird´s schon noch frei nach Hoff-Thorun klappen, denn alles neu macht bekanntlich der Mai. Oder?







