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Lehmann-Abgang als FIS-CEO heizt Spekulationen vor der Präsidentenwahl an

Nur sechs Tage, also keine Woche vor dem FIS-Kongress in Belgrad mit der Präsidenten-Wahl, die mit dem Fussball-WM-Start zusammenfällt, haben sich heute die Ereignisse dramatisch überstürzt. Wie der Schweizer Boulevard-Riese Blick meldet, dessen „Sportler“ nicht gerade zu den besten Freunden von Urs Lehmann zählen, hat der erst vor kurzer Zeit als FIS-CEO eingesetzte Ex-Abfahrtsweltmeister und Swiss-Ski-Capo sein ziemlich neues Amt zurückgelegt.

Kaum publik, schon wird über die Beweg- und Hintergründe spekuliert, die zu dieser unerwarteten Demission von Urs Lehmann geführt haben. Ein Schritt zurück, um sich vom ungeliebten Noch-Präsidenten, dem schwedisch-britischen Neo-Georgier  Johan Eliasch zu distanzieren, der eine finanzielle Enbusse von etwa 100 Millionen Fränkli erklären und verantworten muss? Oder zog er sich deshalb zurück, um als Topfahrer von vorgestern und erfahrener Funktionär von heute sich aus der Schusslinie zu ziehen, aber die Tür zu … lassen wir die Spekulationen rund um die Gerüchtebörse, um sich nicht die Zunge oder aber die Finger zu verbrennen. Lehmann ist jedenfalls im Rennen um die Präsidentschaft zum Dark Horse geworden, vielleicht zum Trojanischen Pferd, das am Ende über den Mangel an Cleverness der anderen Präsidentenkandidaten sich wiehernd zerkugelt.

Wer weiß, vielleicht sind wir jetzt beim Weg in die Zukunft in der jüngeren Vergangenheit angelangt, als Lehmann als präsidialer Topkandidat gehandelt wurde, ehe der mächtige „Schröcksi“, also ÖSV-Boss Peterb Schröcksnadel, den fatalen Schwenk zum damaligen Freund und jetzigen Feind Eliasch gemacht hatte. Einen, den er fast im Handumdrehen bereute. Was nichts änderte, dass sich der Brite aus Schweden, der sich einen georgischen Pass wie auch immer besorgt hat, durch Reformversprechen und kleine Geschenke, die bekanntlich die Freundschaft erhalten, stets die vielen Stimmen der kleineren Länder an Land gezogen hat. Ob es wieder so ist vor und in Belgrad, das lässt sich schwer vorhersagen.

Wenn man aber den Insidern vertrauen kann, dann könnte das kleine  Fürstentum und Steuerparadies Liechtenstein mit dem Kandidaten Ospelt, einem Anwalt, aber keinem Advocatus Diaboli, und dem derzeit (all) mächtigen (N)Eidgenossen, dem mittlerweile postenfreien, verfügbaren Lehmann auf einmal zur Großmacht werden. Hauptsache, dass reiner Tisch gemacht und statt dubiosen, großen finanziellen Verlusten wieder satte Gewinne gemacht werden. Auch im Sinne der Sportler: Innen, die nicht mehr die nützlichen Idioten als Marionetten geltungsbedürftiger Milliardäre spielen müssen/dürfen….

 

 

 

 

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