TENNIS. Rasen-Grand-Slam-Klassiker in Wimbledon, London. Damen-Finale: Im ersten tschechischen Endspiel seit Navratilova (aber als Flüchtling für USA) -Mandlikova bezwang die 21-jährige Noskova (Nr. 9) ihre ebenfalls aus Prerov stammende Gegnerin Karolina Muchova (Nr.10) mit 6:2, 5:7, 6:3.
Herrendoppel: Die Briten bejubelten den Erfolg ihres Landsmannes Patten mit dem Finnen Heliovaara – 7:6, 7:6 gegen ihre Erzrivalen Arevalo (El Salvador)-Pavic (Kro).
RADSPORT. Tour de France, 8. Etappe: Der Belgier Merlier wiederholte auf der Flachetappe nach Bergerac seinen Vortags-Sieg vor dem Eritrea-Afrikaner Girnay, im Gesantklassement führt weiter Tadej Pogacar aus Slowenien souverän vor Vingegaard (Dmk, 2:42 zurück).
Tour of Austria, 4. Etappe, Ziel in Steyr: Beim ersten italienischen Tagessieg durch Baglioli vor Vermaerke (USA) verteidigte der Oberösterreicher Gregor Mühlberger in seiner Heimat die Gesamtführung als zeitgleicher Etappenelfter mit 1:27 Minuten Vorsprung vor dem Finaltag mit der Fahrt von Langenlois nach Wien.
SCHWIMMEN. Junioren-EM in München, Olmpiahalle, 50m-Pool: Würde es nicht den bisher glücklosen Christian Giefing (2x Vierter) geben, dazu noch England-Legionärin Aviva Hollinsky und das junge Duo mit Nida Omid und der noch ein Jahr jüngeren Lilli Paier, der österreichische Schwimmsport wäre im Niemandsland. Während Giefing als 200m- und 400m-Spezialist auch im 100m-Kraulsprint als Vorlaufsechster in für ihn tollen 49,79 Sekunden sein Talent unterstrich, gingen alle anderen gleichsam baden und im Resultat unter. Giefing verzichte aufs Semifinale, um Kraft zu sparen fär die 400m, auf denen er zumindest eine Finalchance besitzt.
Zurück zu den anderen. Mit den Plätzen 21 und 24 waren die 100m-Brustschwimmerinnen Julia Sysko (1:11,26) und Lilli Paier (1:11,42) noch am besten unterwegs, während Fräulein Milana Kovachevich über 50m Rücken in schwachen 29,88 nur Platz 39 belegte, Mihurko (100m Rücken in 58,78, 4,28 hinter Vorlaufsieger) bei den Burschen nur Sechstletzter war, der 200m-Butterfly-Schwimmer Semanko (2:04,20) gar nur Drittletzter der Klassierten wurde. Das zeigt ja, welch fabelhaftes Erbe der als Dynamo des heimischen Schwimmsports bezeichnete, vor kurzem verstorbene Sportdirektor hinterlassen hat. Aber warum sollte im Schwimmen das Verschweigen der Realität durch eine undurchsichtige, mit der politischen Obrigkeit offensichtlich bestens vernetzte Nomenklatura nicht ebenso funktionieren wie im Fußball? Oder im Tennis? Oder in fast allen Sportarten in Österreich, wo man sich ja sebst degradiert?. Siehe Meisterschaften als nota bene siegreiche TV-Konkurrenz zu Grand Slams wie Wimbledon. Oder Tour of aAustria zur Tour de France. Oder (nicht nur U19)-Damenfußball zur LA-Diamond-League. Zweitklassig wird als Beletage verkauft. Unfassbar…
LEICHTATHLETIK. Dreisprung-Meeting in Linz. Der Algerier Mohammed Yasser siegte mt der Weltklasseweite von 17,58m vor dem Lokalmmatador Endorass Kingley mit seinerr bisher besten Saisonleistung von 16,46m.
SKISPORT. Todesfall. Der Schweizer Speedspezialist Roland Collombin. Weggefährte von Bernhard Russi, hinter dem er 1972 in Sapporo die Silberne und insgesamt acht Weltcuprennen gewonnen hat, erlag 75jährig nach überwundenem Kehlkopftumor einem Leberkrebsleiden. Collombin musste nach einem fatalen Sturz in Val d’Isere (Collombin-Kante) seine Karriere mit nur 24 Jahrenbeenden. Der Welschdchweizer war auch einer der großen Gegner von Franz, dem Abfahrtskaiser Klammer.
