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NOTIZEN AUS DER WELT DES SPORTS

  1. Luka M: Flop mit Fabelrennen und Rekord gelöscht

SCHWIMMEN. Endlich wieder ein Lebens- und Ausrufezeichen von einem heimischen (US-) Legionär bei der Paris-EM! Der beim Phelps- und Marchant-Macher, dem Trainer-Guru Bob Bowman, seit kurzem in Austin, Texas, trainierende Salzburger Luka Mladenovic, 22, beanwortete seinen Flop über 100m Brust mit einer Fabelleistung auf der doppelten Distanz. Der vom Salzburg-Betreuer-Duo Plamen Ryaskov und Clemens Weis daheim über Jahre perfekt aufgebaute Brustschwimmer löschte als Zweitschnellster  beider Semifinalläufe über 200m in 2:08,85 nicht nur den mehr als sechs Jahre alten Rothbauer-Rekord (2:09,88), sondern gilt im morgigen Endlauf auch als Sieganwärter oder zumindest Medaillenkandidat. Dass der Sohn jugoslawischer Zuwanderer mit Druck umgehen kann, hat er bei der U23-EM 2025 bewiesen, als er en suite dreimal Gold über 50, 100 und 200m Brust gewann. Abwarten, welche Reserven er noch im Tank hat, aber auch die Gegner wie Nowacki (GB, Schnellster im Semifinale in 2:08,60), Prigoda (Rus) oder Corbeau (NL). Mit dem Aufstieg von Mladenovic hat der regionale Verband sehr viel zu tun, so gut wie nichts der überregionale OSV. 

Im Gegensatz zu Mladenovic war für die zweite OSV-Aktive, die aus Deutschland bzw. Dänemark importierte 200m-Kraulerin Iris Julia Berger im Halbfinale als 16. und damit Letzte in halbwegs ansprechenden 1:58,83 schon Schluss. Sie lag damit etwa drei Sekunden hinter der Schnellsten, der Tschechin Seemanova – und nicht nur hinter ihrem eigenen Rekord, soderm auch hinter dem vom ihr heuer gelöschten alten der Kärtnerin Lisa Zaiser, aufgestellt vor nicht weniger als 12 Jahren. Kein Wunder, dass sie Rotz und Wasser heulte.

Zu den gefeierten Größen des dritten Schwimmabends zählte mit dem Rumänen Ex-Weltrekordler Popovici, 22, der sich zmm dritten Mal in Folge den Titel im 100m-Kraul-Klassiker in 46,56 Sekunden sicherte, vor allem die schon 33jährige schwedische Jungmama Sarah Sjöström, die sich über 50m Butterfly die 18. EM-Goldmedaille hölte, womit sie mit Franzi van Almsick gleichzog, sie aber insofern überholte, dass Almsick nur 11 im Einzel und sieben mit Staffeln gewann, Sjöström aber 16 Einzel-Titel und zwei in Staffeln eroberte. Eine nicht nur körperlich fast alle überragende Grande Dame des Schwimmsports, ,die ihre ersten Medaillen vor 18 Jahren bei der Eindhoven-EM gewonnen und sie 2009 bei der Rom-WM  mit Topresultaten bestätigt hatte.

Hürdensprinter Diessl an Medaille vorbei

Auch bei der Leichtathletik-Euro in Birmingham gab´s einen Aufwärtstrend, wobei nichts wurde aus den insgeheimen Medaillenhoffnungen, von denen mit Enzo Diessl auch der Verband geträumt haben mag. Diessl, als Sohn eines Deutschen in Argentinien aufgewachsen, ehe er mit Familie in der Muster-Heimat Leibnitz landete, hatte sich nur über die Zeitregel (13,36) ins Finale gekämpft, konnte dort aber nichts mehr zusetzen, verpasste in 13,44 Sekunden eine Medaille um 0,18 Sekunden. Hätte er Bestform erreicht, wäre ihm zumindest Bronze sicher gewesen. Mit dem mehrfachen Medaillengewinner Joseph hatte wieder einmal ein (N) Eidgenosse in tollen 13,12 die Nse vorn.

Das Finalziel der Top 12 schaffte in eimem qualitativ ganz schwachen Dreisprung (16,06m hätten für den Endkampf gereicht)  auch der Roland-Werthner-Schützling Endiorass Kingley aus Linz, obschon er mit 16,25m um 60 Zentimeter hinter seiner eigenen Rekordweite zurückblieb. Morgen ist Lukas Weißhaidinger mit dem Diskusfinale dran. Für eine müsste sich der Zweite vo Rom 2024 aber och gdwaltig sgeigern, Ob das nach seinem Hexenschuss machbarf ist, wird sich zeigen.

FUSSBALL. UEFA-Supercup-Finale, RedBull-Arena jn Salzburg. Titelverteidiger Paris-Saint Germain schlug Europa-League-Sieger Aston Villa (Kronprinz William ist grösster Fan des Klubs aus Birmingham) mit 2:1

Conference League-Qualifikation. Rapid gewann nach dem 4:1 in Estland auch das Heimspiel gegen Paide mit 2:0, steht.damit im Play-off für die nächste Phase. Gegner könnte Hearts of Midlothian sein…

PFERDESPORT.. WM in Aachen ( Soers). Das verjüngte österreichische Dressurteam belegte beim Sieg der Deutschen den 11. Platz, die erst 21-jährige Felicitas Simoncic qualifizierte sich mit Platz 29 für das GP-Spezial–Finale.

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