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Von Infantino-Plänen ad acta bis zu englischen Quellen, die ihm den Kopf kosten können

archivbild

Ob eigene Sport-Portale oder Online-Plattformen der Tageszeitungen,  die Meldungen mit Sensationsanstrich sind oft nur mit eintägiger Verspätung erscheinende skandalisierende Abschriften der „Bild“-Zeitung und -ähnlicher Produkte, oft aufgemascherlt mit eigenem Wunschdenken. Wen bitte außer ein paar wenigen Insidern kratzt es, ob der Deal des Schalke-Schweden Lindström mit Napoli geplatzt ist? Und man muss wohl aus dem Keller kommen, um über ein Video mit Alaba und Wanner lachen zu können, die den des Deutschen immer noch nicht mächtigen „Dortmund-Neo-Österreicher“ Chukwuemeka mit einem „Hey“  erschrecken. Lustig, lustig, tralala. Immerhin war der vereins-, also arbeitslose Alaba, inzwischen  buchstäblich zu einem Fußball-David geschrumpft, was seinen  (Markt) Wert betrifft, wieder medial am Ball. Ob damit das Interesse gesteigert wird, ihn zu holen, wage ich zu bezweifeln…

Aber das Generalthema sind ausnahmsweise nicht A(laba) und A(rnautovic), sondern selbstverständlich der umstrittene, eidgenössische, der Korruption bezichtigte FIFA-Präsident Gianni Infantino, der mit dem Teilverkauf des Weltverbandes an Investoren – dreimal, darf man raten, wer die unter einem Firmen-Deckmantel (a la PIF, Public Investment Fonds der Saudis) auftretenden Feudalherren  wohl sein dürften – ganz schön tief ins Fettnäpfchen getreten ist. So tief, dass es jetzt um Kopf und Kragen für ihn geht.

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Furious UEFA warned Gianni Infantino NOT to destroy botched World Cup plan documents with lawsuit threatened before FIFA president abandoned his plot

Daily Mail vor dreio Tagen

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Abgesehen davon, wie ernstzunehmen die angedrohten Gegen-Großereignisse bzw ein Boykott der offiziellen FIFA-WM sind, ist offenbar niemandem aufgefallen, dass immer wieder fast nur englische Medienberichte als Quelle allen Wissens angegeben wird. Infantino, als Blatter-Erbe ebenfalls Schweizer, ist cor allem den Briten samt Gefolgsleuten ein Dorn im Auge, den sie so schnell wie möglich entfernen wollen. Nicht zuletzt deshalb, um demnächst direkt oder indirekt wie eheden unter dem Langzeit-Präsidenten Sir Stanley Rous – er hatte dem WM-Pokal einst sogar ohne Widerspruch seinen Namen verliehen – wieder an den Schalthebeln der Macht sitzen oders von verlängerten Armen bedienen zu dürfen.

Was ihnen im IOC mit dem.Topkandidaten Sebastian Coe nicht gelungen war, das könnte mit dem Kesseltreiben gegen Infantino – und im Hintergrund auch Donald Trump – mit Hilfe internationaler Medien jetzt bei der FIFA gelingen. Eines ist mit dem vom Blatter-Infanten selbst ausgelösten Shitstorm der Kritiker gelungen – niemand spricht oder schreibt über die punkto Wertschöpfung von TV-Rechten über Ticketverkauf bis zu Pre- und Post-Game-Ausgaben der Millionen an Fans erfolgreichsten WM-Endrunde aller Zeiten mit lauter vollen Arenen, aber  einigen Schönheitsfehlern 

Und die  meiner bescheidenen Meinung nach zu sehr aufgebauscht wurden – wie die Trump-Intervention gegen Rot. Am Ende des Tages nicht mehr als eine überdimensional aufgeschauktelte Fußnote,  die längst durch die dubiosen, mittlerweile für immer eingestampften Verkaufspläne des allzu forschen oder hekdhierigen Infanten niemanden mehr kratzen. So wenig wie der geplatzte Lindström-Transfer vom Kohlenpott zum Vesuv, der anur noch Rauch hinterlässt, wenn überhaupt…

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