Wäre nicht vermeldet wordea, dass da der Not gehorchend ein an sich gar nicht mehr existenter Fußballklub in der 2. Runde des ÖFB-Uniqa-Cups mit einem 62-jährigen Pensionisten und einem 15-jährigen Teenager im letzten Aufgebot ein 0:7 gegen Altach kassiert hatte, kein Hahn hätte danach gekräht. Gottseidank gab´s dazu aber eine Stellungnahme des ehemaligen Judo-Weltcupsiegers und WM-Dritten i. R., Patrick Reiter, der über Jahre hinweg ganz schön viel Geld in den fast 100 Jahre alten Fußballklub Bischofshofen gesteckt hat…
Jenen Klub, dem mittlerweile kommunale und regionale Politik (er) mit der Gründung eines neuen, dem Skiklub angeschlossenen, selbstredend von ihr geförderten Vereines nicht nur den Geldhahn zugedreht haben. Wobei wie in schlechten alten Proporz-Zeiten eine rotschwarze Allianz mit Hilfe bürokratischer Lemminge dem eingessenen Fußballklub derart ungeniert die Daumenschrauben ansetzte, bis er sich mehr oder weniger sebst auflöste – mit Lizenz auch Spiel- und Trainingsstätte entzogen, ohne Planung sind Trainer und Spieler weg, Anträge auf Ausweichmöglichkeiten wurden kurzerhand abgelehnt. Werte Blog-Leser, sie kenne ja das Credo bis Motto: Stahl und Eisen bricht, Freundschaft aber nicht. In diesem Sinne also: Freundschaft!
Was sich da, wie man sieht, auf unterer Salzburg-Ebene abspielte – Wübriges nicht weit weg von der linken Babler-Hand Michaela Schmidt, scheint ja Teil des neuen Proporz-Systems zu sein, bei dem die Schwarzen den Steigbügel für die Roten spielen. Wenn´s nicht so läuft, wie wir – Linke zur Faust geballt! – uns das vorstellen oder wünschen, dann …. ja, was dann? Dann sagen wir ganz einfach: Gilt nicht, alles noch einmal von vorn.
Wie beim Sektionschef Sport, wo zwar der rote Bürgermeister eines goldigen NÖ-Ortes gegen den von vielen Topsportler: Innen gelobten Blauen im Hearing den Kürzeren gezogen hatte, trotzdem aber im Rennen um den Posten blieb, weil nicht sein kann, was nicht sein darf für selbsternannte Demokrat(ur)en, die eine Neuausschreibung ansetzten, an der sich der Blaue aus einer berühmten Skifamilie aus gutem Grund nicht mehr beteiligte.
So läuft´s hierzulande leider immer noch wie eh und je ohne Wimpernzucken. Und darum darf sich niemand wundern, dass es abseits von wenigen Krachern mehr Rohrkrepierer als Kanonen gibt. Auch wenn krampfhaft versucht wird, das nicht nur mit bürokratischen Lemmingen zu übertünchen und zu vertuschen. Das ist kein Negativismus, sondern Spiegel der Realität, in dem Sumpertum regiert. Wäre es anders, wäre das medaillenlose Österreich in der Nationenwertung der LA-EM 2026 in Birmingham nicht auf Platz 29 unter 34 Ländern gelandet.
