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Bei Resultaten von Alpin über Springen bis Fußball läuft es einem kalt über den Rücken

Sehr geehrte Blog-Leser, ich möchte heute erstens auf eine e-Mail-Blockade seitens einfussreicher Instanzen hinweisen, die von mir ins Visier genommen wurden, weil es eher ausgeschlossen sein dürfte, dass ich bei heißen Stories auf einmal nur eiön Fünftel der Zugriffe und Besucher habe als bei „Normalbeitragen“. Interessant, nicht wahr, wobei vor allem Großsponsoren der  Groß- und/oder Topverbände nicht erste Reihe,  sondern durch EDV-Handlanger zu  finden sein dürften. Aber lassen wir das einmal so stehen, weil ich ja als Schwurbler vom Dienst gelte. Sei´s drum.

Da ich, wie gesagte, als medialer Bösewicht verschrien bin, auch deshalb, weil er alte und auch neue Seilschaften und Netzwerke aufgrund seines Alters und mehr als 60jähriger Tätigkeit in Print- und Filmbranche kennt, sowas schmeckt dem Führungspersonal sowas von gar nicht. Wenn ich die Resultatslisten durchblättere, was unsere  vom Fußball zum vielfältigen Skisport mit den Alpinen wie den Skispringern(inzwischen keine Medaillenbanken mehr), vollbracht haben in letzter Zeit, dann …

 

 

 

 

 

Österreicher: Innen nur noch Edelstatisten im Rennen oder Springen um echte Siege und nicht Qualifikationen.

Dem sogenannten Nörgler und Negativisten, der lieber echten Ergebnissen als schöngefärbten, von Lohnschreibern verfassten Berichten ins Aug schaut, muss es angesichts verspielter Chancen und verkorkster Olympia-Generalproben so kurz vor den Winterspielen in Mailand/Coertina kalt den Rücken laufen. Ich zähle jetzt abseits vom nordischen Kombi-Doppelpack und Lamparters zweitem Podestplatz im heimischen Seefeld wie ITF-W100-Tuniersieg Lilli Taggers, also vierte Stufe, die Resultate in den letzten Test-Events auf, ehe es in Mailand, Bormio, Cortina, Predazzo und Antholzzur Sache geht. Selbst die Snowboarder, die mit den Goldkindern Anna Gasser und Benjamin Karl die Flaggenträger bei der Eröffnungsfeier stellen, haben Podestpätze verpasst.

Damen-Super G n Crans-Montana: Beim Heimsieg der zuletzt krisengebeutelten Schweizerin Blanc vor Olympiasiegerin Goggia belegte ein ÖSV-Trio, im Herbst noch auf der Siegesstraße (auch ohne der am Vortag fatal gestürzten Sieganwärterin Vonn) die Plätze sieben bis neun, beim Herrenabfahrtstraining (ohne Kriechmayr, der Wunden leckt) schaffte es nur der 34-jährige Hügelland-Attergauer Hemetsberger auf Blech-Platz 4. 

Die bei der Tournee noch als Mannschaft für nahezu unschlagbar erklärten Schanzenadler (Foto gepa)  landeten im jungen Mixed-Bewerb auf  der  Riesen-Großschanze im sauerlädischenWillingen mit Damen- und Herren-Duo (Eder, Mühlbacher, Kraft, Tschofenig) vor Norwegen nur auf Platz 4, also medaillenlos. Und heute wurde beim Rekordsieg von Überflieger Domen Prevc der 40-jährige Olympiazweite von Peking, Spätzünder Manuel Fettner, für ihn guter Fünfter, der Weltcup- und Tourneesieger 2025, der von Formschwankungen geplagte Daniel Tschofenig, nach dem hoffnungsvollen Quali-Sieg nur Zehnter, geschlagen u. a. vom Bulgaren Zografski (8.). Und just jener Sportart, in der wir im Jahr  eins nach Supermann Riiber mit Lamparter und Co. die Nr . 1 sind, droht als klassischste Skidisziplin demnächst womöglich das Olympia-Aus: Verkehrte Welt.

Hals – und Beinbruch zu wünschen frei nach einem alten Sprichwort, das würde angesicht dessen, dass sich die Comeback-Bobpilotin Beierl – für die als Startanschieberin und Bremserin die Ex-Sprintstaffelweltneisterin Williams eingebürgert wurde – vor Cortina (Training ab Dienstag) einen auch fürs Unterbewusstsein nicht zuträglichen Bruch eines Mittelfußknochens zugezogen hat, der operiert werden muste, eine fast schon zynische Ironie des Schicksals. Und wenn sich auch Ex-Eisschnelllauf-Star Vanessa Herzog von ihren chronischen, schnerzhhaften Rückenproblemen zurück- und für den Eisrink Malpensa angemeldet hat, so müsste bei ihren mittelmäßigen Weltcup-Leistungen ein mittleres Wunder eintreten, dass sie erstmals auf ein olympisches Podium steigt. Da ist schon eher Alexander Farthofer, 20, und dem Massenstart- und 1500m-Spezialisten Gabriel Odor, 25, eine Überraschung zuzutrauen, schau nach bei der Traumzeit, die A . F. in Salt Lake im Herbst gelaufen ist.

Dass das ÖOC bei den vom Nationen-Paket zurückgelegten Quotenplätzen  besonders oft zugriff, ist mehr als nur diskussionswürdig. Olympia kann und darf keine Schwemme sein und werden für Sportler: Innen, die nicht einmal annähernd an Limits herangekommen waren,  sich jetzt aber als olympische Glückskinder/ritter im siebenten Himmel von Norditalien fühlen. Diese Form sportlichen Schwindels ist auch ein Affront gegen alle, die im Schweiße ihres Angesichts die geforderten Qualifikationskriterien erfüllt und nichts geschenkt bekommen haben. Aber diese Form von Leistungsprinzip scheint abhanden gekommen zu sein.

Womit wir am Ende des Tages oder der Fahnenstange, wie es auf Neudeutsch heißt, beim heimischen Fullball-Rekordmeister Rapid angekomnen sind. Kaum war Trainer Stöger gefeuert und als (erster)  Nachfolger Johannes Hoff-Thorun trotz seines nicht gerade rühmlichen Abschieds vom englischen Zweitdivisions-Nachzügler Norwich als neuer Katzer- und Wrabetz-Wunderreuzzi mit Vorschussorbeer nach durchwachsenen Tests zum ekmrmen VF-Pokaleinstand im Innviertel eine auf den Deckel. Dien angeblich vom Dänen auf Offensicve gedrillte Truppe ging inRied gegen den Vorjahrsaufsteiger mit 0:3 sang. und klangos unter. Bin schon gesoannt auf die Ausreden , mit denen man uns wieder´einmal hinters Licht führen will. Ich werde mich morgen, wenn nichts drastisch Dramatischeres dazwischenkommt, mit dem offensichtlich weiteren Niedergang eines kontinentalen Renommierklubs auseinandersetzen. Und seinen Entscheidungsträgern als Totalversager.

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