
Er ist weder ein Benjamin in seinem 41. Lebensjahr noch ein Herr Karl aus dem Qualtinger-Bilderbuch, sondern nach Anna Gasser der zweite und erste männliche Doppelolympiasieger im (alpinen) Snowboard. Im Vorjahr hatte Benjamin Karl, Schwiegersohn vom einstigen Zwischenzeitkönig, Pointenschleuderer und Abfahrts-M-Dritten 78, Werner Grissmann, wegen Motivaionsproblemen eime Weltcuppause eingelegt, heuer hatte er sich mit dder,m, ersten Weltcupsieg seiot langem dann selbst einen spo, großen Motivationssschub verpasst, dass er mir bei der Einkleidung der Olympiasportler im Marriott Hotel verriet, „dass ich mich in der Form meines Lebens befinde!“
Es war keine Pointe, die er verschleuderte, denn der für einen Topsportler dkoch schon ziemlich alte, aber konditionell total austrainierte Muskelprotz aus Wilhelmburg bei St. Pölten, der als Bub noch Skifahren am Zdarsky-Berg Muckenkobel und Eibl in Türnitz (nirgendwo mehr ein Lift) gewesen war, hielt sein Wort und setzte in die Tat um, was er sich selbst versprochen hatte. In einer Serie packender Hundertstelkrimis, bei dem er im Viertelfinale auch seinen vier Jahre älteren Weggefährten, Schrittmacher und Erzrivalen Andi Promegger aus Salzburg um einen Wimpernschlag eliminert hatte, bewang Karl den Asiaten Kim, um sich dmit wohl zur größten Snowboard-Legende aller Zeiten zu machen. Und nicht nur darum, weil er dabei auch den Maier-Doppelschlag von Nagano 98 nach Horror-Abflug egalisiert hatte (übrigens holte er wie Hermann noch Silber und Bronze), zerriss er im herminatorischen Stile sein Unterleiberl, um zu zeigen, wie sehr er die Muskeln rollen lassen kann. „Makier waar immer mein VorbIld“!
Livigno, wo er sich zum zweiten Mal vergodete, liegt etwa tausend Meter oberhalb von Bormio, wo der Herminator nach Speedshwächen seinen dritten und letzten WM-Titel (2 weniger als Karl!!!) geholt und in illuminierter Laune zu früher Morgenstund eine Telefonzelle ausgerissen und mitten auf die Straße gestellt haben soll. So jedenfalls die Saga, die daran erinnert, dass die ersten Snowboard-Gurus wie Freinademetz als Revoluzzer noch Schlimmeres verbrochen hatten. Dagegen ist ein zerrissenes Leiberl nichts. Ein bisserl leid tut mir Sabine Payer, Mädchenname Schöffmann, die mit ihrem Silber natürlich im Schatten des Evergreens stand. Da die Besten der Bretter-Szene zum Teil schon an oder über die 40 sind, darf Sabine von Gold träumen, weil sie dazu noch jung genug ist, jjm es erwarten und erringen zu können.


Für die schon zweite Silbern eam eersten Goldtag und damit das fast schon obligate Edelmetall der Präsi-Prock-Erben im Rodeln sorgte der mehrfache Welt- und Europameister Jonas Müller aus dem Ländle. Der in vielen Medaillenrennen mental gestählte Vorarlberger, dem heier wie allen heimischen Rodlern die finale Vorbereitung auf dem Igls-Heimkanal abhanden gekommen war, behielt unter Druck die Nerven, musste sich als Zweiter nur dem deutschen Ossi Max Langenhan geschlagen geben. Der mehr als stramme Max wandelte an anderer Wettkampfstätte und in nderer Disziplin auf Karls Spuren. Auch er verteidigte mit Erfolg den Titel von Pekinkg 2022.







