Warum, so frage ich mich immer wieder beim Surfen durch den Blätterwald und den großen Medien-Online-Markt, zwar von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen und und im Kontrast zu talentierten Auslandssportlern, die ihren Weg zur Weltspitze konsequent verfolgen, verglühen die meisten unserer Starlets als Sternschnuppen zwischen dem 18. und dem 21. Lebensjahr statt in diesem heutzutage ganz normalen Alter zu glänzen. Wie etwa eer Spanier Jodar aus der Schwärzler-Generation, Wie der Schwimmer Lukas Edl aus Wels, der Mühe hat, so schnell zu flattern wie vor zwei, drei Jahren, obwohl er heute mit 49,51 über 100m Kraul ein Lebenszeichen gab…Aber die Schwelle zur Europaklasse liegt eine Sekunde drunter.
Wie Kicker Yusuf Demir, der bei uns mit dem Verkauf an Barcelona fast schon als beuer Messi gehandelt wurde. Wie einst bei Hoffer und Maierhofer ein Abstieg ins Nirgendwo. Nach nur 38 Einsätzen für die Katalanen und danach seiner türkischen Wurzeln wegen bei Galatasaray Istanbul (Aus- und Einwechselungen lnklusive) ist er, körperlich eher reif fürs Fitnesscenter statt Spielfeld, dank des grenzgenialen Einkäufers Katzer wie der bei Derby ausssortierte Weimann dort gelandet, wo er ausgezogen war, wo es auch, sarkastisch formuliert, zu einer Familienzusammenführung kommt, denn auch der jüngere Demir-Bruder spielt manchmal ein paar Minuten in der Kampfmannschaft.

Lass uns nachschauen bei den Alpinen, von denen 80 Prozent der Jugendsternschnuppen im Ausgedinge landen, wobei ein paar nordische Ausnahmen wie der KSC-Hopfgartner- Olympiasieger Embacher, vom 53maligen Weltcupsieger Schlierenzauer beraten, Damit sind wir womöglich schon beim springenden Punkt angelangt, auch wenn es ums Fahren, Bälle schlagen, Tore schießen etc. geht. Bei allem Respekt und Verständnis, das sich ausgewiesene Experten nicht den Mund verbrennen und etwas pauschalieren wollen, wo es ihnen an Detail-Info fehlt, so bin ich persönlich der Ansicht, dass es sich um einen Mix aus meinem Fragenkatalog handelt, der so lautet: Zu früh zu gut bezahlt, zu früh medial hochgejubelt, falsche Einschätzung der Jugendleistung, die bei den Großen nix zählt, Oympia-Jugendmedaillen, für die für viele Junge schon das Maximum bedeuten, weil ja mehr als Gold, Silber oder Bronze im Zeichen der fünf Ringe eh nicht geht, dem Ehrgeiz früh Grenzen setzt.
Und jetzt kommen wir zu einem noch springenderen Punkt, über den seit Jahrzehnten geklagt wird, an dem sich aber nichts änderte – die Trainerausbildung, auf die wir hierzulande oft so stolz verweisen, obschon es in Wahrheit wieder auch international erfolgreiche Ausnahmen sind. Die wahre Crux in diesem Lande ist die Vermischung von Breiten- und Profisport, von dem einige aus dem Lehrkörper wenig bis keine Ahnung haben (können). Und so dreht sich unser Sport vor allem dann ndort, wann und wo es um klassische Disziplinen geht, seit Jahrzehnten im Kreis, manchmal mit ein paar ejher exotischen Medaillen, manchmal sogar medaillenlos. Und wer die Jugend in Bewegung setzen will, der ist so clever, dass ersten die Bewegungsviertelstunde mit ORF-Sternschnuppen um 9.15 Uhr ansetzt, wo mann noch ziemlich sicher seim kann, dsass keine Schüler, keine Studenten, keine Lehrlinge und keine arbeitende Gesellschaft zuschauen (Könnens), somdern eher Pensionisten, wenn sie mobil sind. Oh du mein Österreich, wann fällt der nächste Stern vom Himmel, der nicht aus der fernen Fremde kommt?
