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Trotz Hacker-Attacke: Spanien entlarvte Märchenonkel R. R. als Champ im Fakten-Verdrehen

Österreichs maßlos übeschätztes Fußballteam ist nicht nur im WM-Sechzehntelfinale ausgeschieden, sondern wurde von den spanischen Toreros wie ein blutleerer Stier vorgeführt, ehe er schlussendlich erlegt/erledigt wurde. Da ich just gestern in München für persönliche Erledigungen zu tun hatte, sah und hörte ich den ARD-Kommentator, der offenbar mehr als nur von heimischen Medien und Rangnick-Jüngern berieselt worden sein musste. Wie der samt hochgejubeltem Teamchef R. R. die völlig chancenlose ÖFB-Auswahl und da besonders Arnie Arnautovic ungebremst von Basti Schweinsteiger als Legende mit spezieller Aura in den Himmel hob, spottete jeder Beschreibung. Im Grunde eine skandalöse Verdrehung der Tatsachen, die auch von den schussschwachen Spaniern einerseits, zum anderen von dem auf der Linie mit Reflexen großartigen Schlager im Tor mit dem gemessen am Spiel für uns freundlichen 0:3 ermöglicht wurde…

Was bitte vielmals, werter R. R., ihro begnadeter Selbstdarsteller, faseln sie da von der verpassten Gregerl-Kopfballchance, wenn die Spanier in einem Duell auf schiefer Ebene schon locker hätten 2:0 führen können, mit einem aberkannten, aber regulären Tor und Chancen im Deeivierteltakt? Sie sind ein Champion darin, sich mit Hilfe junger, unerfahrener Reporter-Kollegen als Wunderwuzzi darzustellen, der Österreich erst beigebracht hat, wie man Fußball spielt. Nein, nein, sie haben sich in einer Abwandlung von Polit-Postenschacher mit den langjährigen Problemkindern (und Auslaufmodellen) wie Arnie und Alaba auf Gedeih und wie sich herausstellte, auch Verderb verbrüdert, die beide im Spitzenfußball von heute, wenn es um alles oder nichts geht, nichts mehr zu suchen haben. Arnie als Elferschützen bei 2:1 in letzter Nachspielminute  gegen WM-Neuling Jordanien ebenso als Helden der Nation zu verherrlichen wie Gregoritsch für den Glücks-Abstauber gegen Bosnien, war und bleibt ein Treppenwitz, um nicht zu sagen Fehltritt gegen die alten Granaten wie Ocwirk, Hanappi, Probst und Co, die WM-Bronze 1954 gegen Doppelweltmeister Uruguay geholt hatten, oder das 78er-Team mit dem legendären zwei Krankl-Toren zum 3:2 gegen Titelverteidiger Deutschland, der damit eliminiert und Österreich toller Siebenter wurde.  I werd narrisch, wenn ich dann am Krone-Cover lesen musste: Schreibt Geschichte! Märchenonkel – und Rangnick zähle ich dazu – ließ grüßen…

Hätten sich die siegessicheren Toreros nicht nur mit Sticheleien begnügt, ehe der Stich zum 2:0 saß, sondern einen Goalgetter  wie einst Krankl und Polster oder aktuell einen Harry Kane, nächtlicher Lapsus), der TV-Onkel Herbert P. weiß, was das bedeutet. Was soll ein verpasster Kopfball und ein zweiter von Kalajdzic gegen die Fülle verjuxter Chancen Spaniens? Vom Spiel gegen den Ball, früher Forechecking genannt, dann Pressing, war bei höchster Ballbesitzquote der Iberer wenig zu sehen, obschon der auf diese Spielweise spezialisierte Rangnick seine viel zu langsamen Spieler dafür noch lobte. Und mit Fortuna in den Clinch ging, weil mit Christoph Baumgartner, Torjäger bei Leipzig, der Spielmacher ausgefallen wäre. Wie bitte, der schnelle Unruheherd Baumi als Regisseur? Darf das wahr sein? Und ohne seine Spritzigkeit fiel die Lahmheit der ÖFB-Mannen doppelt auf.

Warum? Unerklärbar! Oder doch? Meine natürlich Wenigkeit hat davor gewarnt, sich in Santa Barbara als Camp (Rangnick: „Abwechslung für die Spirler!“) einzuquartieren mit vier Flügen mit 3:20 Stunden über zwei Zeitzonen (+9 nach +7 und wieder⁸ retour), was natürlich samt aufreibenden zwei Matches (Argentinien, Algerien) viel physische wie psychische Substanz  kostete. Glaubt der medial sakrosankte  R. R.-Boss mit 31 (!) teils teutonischen) Mitarbeitern, deren Absicherung eine Bedingung zur (teuren) Vertragsverlängerung war, allen Ernstes, dass ein Skifahrer von New York nach Denver zu einem Rennen (in Beavercreek) fliegt und nach zwei Nächten  wieder in den Big Apple jettet, das ganze Prozedere mal zwei. Nicht einmal der Herminator würde das akzeptieren. Und der ist Toro und Torero in einem. Dass ein vom Sport eher befreiter Vorstandsvorsitzender des ÖFB so was gut geheissen hat in blindem Rangnick-Vertrauen, fällt Herrn Josef Pröll jetzt auf den Kopf – allerdings erst dann, wenn das mit WM-Euphorie bis Hysterie geimpfte Fußvolk endlich seine Ganglien benutzt, um zu erkennen, dass wir gegen erstklassige Gegner trotz Legionärsteam nur zweitklassig sind.

Alles andere ist und bleibt Vorspiegelung falscher Tatsachen, denen ein willfähriger Apparat samt medialen Befehlsempfängern der Volksverdummung seit Monaten besten Vorschub leisteten, bis ihnen und dem ÖFB die Spanier die Augen öffneten. Wäre schön, würden Pröll und Co die Konsequenzen aus dem verpassten Achtelfinale (Top 16) ziehen und nicht gebetsmühlenartig bis zum ahnungslosen HBP und Selbstdarsteller Rangnick davon quasseln, wie stolz sie auf diese tolle Truppe sind, die immerhin mit einem WM-Sieg, einem Glücks-Remis, zwei Niederlagen und 6:9 Tordiffererenz heim ins Österreich kommt, das statt echten den künstlich erzeugten Schein-Ikonen wie dem von Roter Stern Belgrad als teuersten Fehlkauf der Klubgeschichte abgehalfterten Arnie zujubelt, einer Legende mit Medien-Aura. 

Es wäre höchste Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen wie die schmählich gescheiterten Dütsche mit dem Nagelsmännchen  statt sich vom Champion im Umkehren von Fakten wieder den Kopf verdrehen zu lassen. Was toller Kampfgeist und echter Nationalstolz bewirken können, haben die Kleininsulaner von Kap Verde auf eindrucksvolle und selbst Lionel  Messi beeindruckende Weise gezeigt, als sie selbst in der Verlängerung noch  mit einem Traumtor aufmotzten, ehe der überhebliche Weltmeister Argentinien – aller guten oder mitunter schlechnten Dinge sind drei  – mitT.3:2 den löchrigen Sack zumachte. Zur Erinnerung an die Realität sei gesagt, dass wir gegenArbgentinien jund Spanien kein Tor geschossen, aber fünf Treffer kassiert haben im Gegnsatz zu Kap Verde. (0:0 gegen Spanien, 2:3 gegen Messi). Mehr ist dazu nicht zu sagen oder in der „Zeit“ zu  lesen, wie sich die Ösis selbsts zum Weltmeister gemacht hatten. Papier ist geduldig….

PS. Kaum war der Blog draußen, schon haben sich die Schergen der Nomenklatura blitzartig eingeschalttet, um ihn mit künstlicher Intelligenz  zu hacken und dazu wichtige Funktionen am mobilen Telefon auszuschalten. Die anonyme Anzeige, die die Hintermänner ausmachen soll und auch wird, läuft schon. So kann und darf mediale Freiheit nicht ausschauen, von der wie von Demokratie stets gefaselt wird – auch von Rangnicks Lemmingen, die trotz sportlicher Pleite auf  ihre Rechnung kamen. Der Rubel. der zwar political correct tabu ist, rollt und rollt und rollt mit einer invergleichlichen Werbe-Masche- und Maschinerie,  wenn auch in Dollar und Euro. Und niemandden stört es.

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