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Geburtstagskind Girardelli: Vom Sieges-Solisten zum individuelle Skimode-Produzenten

Wäre er für Österreich gefahren und hätte als Pseudo-Luxemburger nicht Rotweißrot jahrelang die Butter vom Brot genommen, er würde nicht nur vom kleinen Kreis der Freunde, sondern von der Sport- und Skination auf Händen getragen und medial als Wunderknabe ohne Ablaufdatum abgefeiert. Das alles ist, um beim Metier zu bleiben, dem er mit fünf Weltcupkugeln, drei WM-Titeln, zwei Olympiamedaillen und einigen Skandälchen den Stempel aufgedrückt hatte, bei Marc Girardelli nur noch Schnee von vorgestern.

Sozusagen von Kopf bis Fuß, in Zwirn wie Hirn, auf den Spuren des fünfmaligen Weltcupsiegers und dreifachen Weltmeisters.

Als alter (Zeitungs-)Kumpel, der mit ihm und seinem streitbaren Vater Helmut stets auf gutem Fuß und oft auf einer Wellenlange stand, möchte ich Marc zu dessen 58er – übrigens in alter, junger Frische und immer noch hoch zu Stahlross oder auf zwei „Bretteln“ trotz vieler OP´s – nicht nur als Genie zwischen Ski und Knie in Erinnerung rufen! Einst galt er ja als vorlauter Frechdachs, der dem Establishment sogar die Zunge zeigte, dann als Enfant terrible, das Regelwerke ebenso durcheinander wirbelte wie es Gegner verblies, ehe ihn das Leben auch als Familien-Vater nach der Karriere zügelte und sättelte.

Drei der vielen Designs, die der Normalverbraucher auch individuell kombinieren kann bei www,marc-proteam.com.

Vielsprachiger, hochintelligenter Weltbürger, der er in vielfältiger Form vom Ski-Experten und Kolumnisten bis Buch-Autor ja immer war, ist er auch heute noch abseits vom Wohnsitz Schweiz überall daheim, vor allem in Bulgarien. Aber nicht nur als Botschafter der Skiregion Bansko, die seinem Skipräsidentenfreund Minew gehört, sondern auch als (Ski)-Bekleidungsfabrikant, der am Balkan preisgünstig und liefernah im EU-Raum statt in Fernost produzieren lässt. Und bei einem so ausgeprägten ehemaligen Solisten wie Individualisten liegt´s ja gleichsam auf der Hand, dass man bei seiner Marc-Girardelli-Skiwear-Firma sich unter den verschiedenen Angeboten das eigene Design aussuchen und bei zehn Bestellungen zum Normaltarif („Wir sind nicht teurer als Mitbewerber wie North Face, aber flexibler“) kaufen kann.

Alles nach dem Klassiker-Motto: Kleider machen Leute – oder schildern Skiklubs, diverse Skischulen (sogar jene von Vreni Schneider/Elm, Sz) , ausgesuchte Institutionen (etwa die Feuerwehr Oberwaltersdorf) und Freundeskreise mit dem selbst gewählten, speziellen, individuellen Design aus. Und alles, wie es sich heutzutage gehört, natürlich vor allem auf digitalem Weg (www.marc-proteam.com). Also frei nach Karl Farkas ganz „simpl“ im Girardelli-Sinne: Schauen Sie sich das an! Bei der Hommage an Marc sei ihm von dieser Stelle auch gewünscht: All the best ins birthday-nest.

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