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Der unglaubliche Selbstverbesserer Sinner, der seit 32 Spielen und vier Masters-Siegen enuite ungeschlagen istt

Er siegt und siegt und siegt. Auch wenn ihm verletzungsbedingt sein spanischer Freund und Erzrivale Carlos Alcaraz zuletzt abhandengekommen ist, so wird die Bilanz des Weltranglistenersten und des fast schon beängstigenden Alleskönner Jannik Sinner aus dem Südtiroler Pustertal von Match zu Match spektakulärer und eindrucksvoller.  Seit 32 Spielen ist er unbesiegt, hat nach dem Sunshine Doppel (Indian Wells, Miami) auf Hardcourt danach in Monte Carlo (Meereshöhe) und Madrid (700m) auch auf Sand triumphiert, komme Auch immer; wer wolle.

Wie heute beim Masters 1000 in Rom der gefährliche russische Australier Popyrin, der unter anderen Top-10-Spielern beim US-Open und nicht irgendwo mit Novak Djokovic auch den erfolgreichsten Spieler aller Zeiten auf seiner Abschussliste stehen hat. Und was hat Sinner mit diesem unberechenbarem Geheimtipp gemacht? Er hat ihn zum Tennis-Kanonenfutter degradiert, mit 6:2, 6:0 aus den Socken und vom Platz geschossen, als wäre er nichts anderes als ein besserer Sparringpartner. Und trotzdem versucht sich Sinner im Training ständig zu verbessern, wenn auch mitunter nur im Detail, während er mittlerweile als nochmals gewachsene Größe vom 1,91m vor allem im Aufschlag zu einer (All) Macht geworden ist. Und wenn man sich das dünnbeinige Storchen-Sinnerl vor einigen Jahres  mit dem vom Wuschelkopf bis zur Zehe durchtrainierten Jannik von heute vor Augen hält, dann kann man auf weit mehr Asse, erhöhtes Tempo, gesteigerte Ballsicherheit und manchmal auch Überraschungsschläge schauen als noch im Vorjahr.

Nicht jeder kann weder ein Sinner sein oder Sinner werden, aber wenn ich daran denke, welch große Zukunft unsere Thiem-Nachfolge-Generation von Rodionov über Neumayer, Misolic zum allzu hochgelobten Ex-Melzer-Schützling Schwärzler einst eingeröumt wurde, dann wird mir so schwarz vor den Augen wie heute kurz und schmerzlos im Spital beim Check-In für die Chemo in einem 14-Tage-Rhythmus.

Während der spanische Teenager Jodar aus der Schwärzler-Generation auch in Rom seinem Ruf als Aufsteiger des Jahres gerecht wurde, dümpeln unsere Daviscuphelden aus Debrecen und Japan im ganz  normalen Turniertennis irgendwo im Niemandsland von Oeiras in Portugal bis Tunis in Nordafrika, alles verbrämt mit Schönwetterberichten des Verbandes über die Neoösterreicherin Potapova, die als Russin mit Oranje-Freund Griekspoor mit Österreichs Tennis bisher so gut wie nichts zu tun hatte, aber in einer Kollektiv-Berichterstattung als  neue Galionsfigur in den Tennishimmel gehoben wird, in dem man leider kein Deutsch spricht

Eine Anastassija Nazionale wird sie sicher keine werden – anders als ehedem Hugo Nazionale Simon – jund jetzt der des Italienischen mächtige Deutsch-Südtiroler Sinner, jenseits der Grenze bei Innichen aufgewachsenes aktuelle Nonplusultra im Tennis, mit dem sich das aktuelle Damentennis mit einigen austauschbaren Siegerinnen nicht vergleichen kann,… 

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