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Deutsche und Nagelsmann: Wer zu hoch hinaus will, fällt umso tiefer

Paraguay schickt Deutschland heim! Die WM 2026 hat ihre große Sensation und der deutsche Nachbar die dritte WM-Pleiten-Blamage in Folge zu verdauen. Was die Samurai-Söhne Nippons gegen den fünfmaligen Weltmeister Brasilien in der Nachspielzeit mit 1:2 in LosvAngeles nur knapp verpasst hatten, das gelang ein paar Stunden später in Boston den total unterschätzten Paraguayern gegen die maßlos überschätzte deutsche Multi-Kulti-Ttmruppe. Die Südamerikaner machten es den Ekuadorern nach, hielten die nur vermeintlich unaufhaltsame deutsche Torlawine mit den England-Legionären Havertz und Woltemade ebenso wieden neuen kurdischen Helden Deniz Undav nicht nur auf, sobdern verteidigte nach dem überschwenglich gefeierten Führungstreffer in der Verlängerung ein 1:1, ehe der Zweimeterriese im Tor jusvdeb deutschen Stars den Nerv zog. Er war der bessere Neuer, der schon in der ersten Minute gepatzt hatte – noch ohne Folgen für Deutschland und seinen Möchtegern-Teamchef-Supermann, der trotz Gardemaß zum Nagelsmännchen schrumpfte. Fazit: Wer hoch hinaus will, kann tief fallen.

.Vor allem dann, wenn man letzte Quali-, Test- und WM-Resultate falsch einschätzt. Was waren das 6:0 gegen Slowakei, das 4:0 gegen die zahnlosen Finnnen und das 7:1 gegen die Likörinsulaner und WM-Neulinge aus Curacao wett? Nichts und nochmals nichts, ganz zu schweigen davon, dass der überhebliche deutsche Teamchef in vorauseilenden „Bild“-Gehorsam den Knipser Undav gegen Paraguays leidenschaftliche Abwehr erstmals von Beginn weg einsetzte – allerdings als hängende Spitze statt in seiner ureigensten Rolle als Knipser in vorderster Front. Und dass er eknen Kniefall vor Neuer, 41, gemacht hat auf Kosten von Baumann unterstreicht nur, nach welchen Pfeifen er tanzt. Jetzt ist er ein Pfeiferl, nicht mehr. Und für Bild, den Wegbereiter, am Ende. Und in populistischer Konsequenz ruft der Boulevard: Jetzt muss Klopp kommen. Bin schon neugierig, ob es zum Krieg von Köpfen kommt oder doch nur Knopflöchern…?

Ob für die teutonischer Tugenden entkleideten Deutschen geteiltes Leid mit den gegen Marokko (auch im Elferschießen) ausgeschiedenen Holländern das halbe Leid ist,bwage ich zu bezweifeln. Tatsache ist, dass die beiden WM-Finalisten von 1974, also vor 52 Jahren, jetzt im Niemandsland sind wie ehedem Marokko und auch Paraguay. So hat sich die Fußballwelt gedreht. Jetzt müssen nur noch die Medien erkennen, dass die Uhren im Weltfußball anders gehen. Weder das Zerrbild deutscher Eichen noch brasilianischer Ballzauberer hat heutzutage Gültigkeit…

 

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