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Felix Gall und sein knapp verpasster Himmelsturm am /1. Staatsvertragstag

Weltklasse! Grandios Fantastisch. Nur der zweimalige Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard aus Dänemark war in der längsten Etappe des Giro d´Italia mit der Berankunft  am kurz  zuvor noch verschneiten Blockhaus um ganze 13 Sekunden  schneller als der Osttiroler Felix Gall. Tu Felix Austria so kann, nein muss man eigentlich sagen, denn der heimische Kldetternaxe vom französischen Decathlon-Team lieferte den um wenige Sekunden verpassten Himmelsturm in den Abruzzen just am 71, Jahrestag des für mich als Zuschauer vor dem Belvedere unvergessen Staatsvertrags und den legendären Figl-Worten: Österreich ist frei!

Und jetzt ist unser Felix auch befreit von jeder Sorge, ob die Vorbereitung auf und die Form für seinen ersten Giro d´Italia tatsächlich gut genug waren und sind, um das von ihm erhoffte Podium ins Auge zu fassen. Schon jetzt ist Gall nach der ersten, schweren Bergetappe, in der der Uru Eulalio das rosa Trikot verteidigte, aber die Hölfte des großen Vorsprungs verlor, hinter dem erstmals in einer Giro-Etappe siegreichen Vingegaard im wahrsten Sinn des Wortes auf dem dritten Platz geklettert, nur 17 Sekunden (mehr Zeitgutschriften für den Dänen). Kurzum, Gall ist schneller dort angekangt, wohin er am Endziel in Rom sein will. Bis dahin warten aber exklusive Ruhetag  noch zwei  Wochen, in denen es auch darum geht, den Sturzgefahren ebenso auszuweichen wie darauf zu achten, sich angesichts des kalten Wetters selbst in sonst warmen Bella Italia keine Verkühlung einzuhandeln.

Anders als in anderen Sportarten hochgelobte Junge fühlte sich unser alter, neuer Radheld Felix nicht total im Glück, sondern etwas enttäuscht, dass er die erste, entscheidende Attacke von Vingegaard nicht hatte gleich parieren können, sondern  erst am Ende fast den Anschluss beinahe hergestellt hatte. Ein paar hundert Meter weiter hätte ihn Gall wahrscheinlich eingeholt. Spekulativ. Vingegaard jedenfalls wei?, dss er vor Felix auf der Hut sein muss, das ging auch aus dem Interview hervor, dass der Däne nach der für ihn historischen Etappensieg-Premiere im Giro gab. „Ich wusste, dass Gall mein großer Rivale wird, er ist ein bärenstarker Junge!“ Einer, dem zuzujubeln Sportpatrioten und – Fans besser anstehen würde als mediale Dokus wie etwa über die familiäre Kultfigur „Arnie“ Arnautovic, der bei den meisten Klubs, bei denen er vm Kontinent über Englnd und China engagiert war, mehr die Bank drucken hat müssen statt spielen dürfen. 

Es wäre höchste Zeit in unserem schönen Lande, dass wir endlich lernen, sportliche (Höchst) Leistungen richtig eimzuschätzen statt einer mit Sport oft nur peripher verbundener PR auf den Leim zu gehen. Der zweite Platz in einer der Königseatappen des Giro war die beste. nein: noch besssere Vorstellung seit dem Solo-Sieg von Lukas Pöstlberger auf einer ersten Giro-Flachetappe, mit der er damals ins Rosa Trikot schlüpfte. Der um ein Alzerl ungekrönte Himmelsturm am Staatsvertragstag gehört jedenfalls zu den schönsten und besten Radgeschichten.   

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