Was immer heute noch geschieht im heimischen oder Weltsport, nichts führt an Harry Kane vorbei, der in Abwandlung des Filmtitels im deutschen Pokalfinale zum Schicksal für den VfB Stuttgart wurde. Als es vor der Paus schien, als könnten die Schwaben mit ihren Teamspielern Undav und Llewellyn dem Meister auf dem Weg zum Double mit ihrem Fighting Spirit ein Bein stellen, da kam ihnen der englische Kopf im wahrsten Sinn des Wortes in die Quere. Mit seinem Kopftor zum 1:0 im Berliner Olympiastadion war der Knoten geplatzt und das Tor hzum ersten Pokalsieg und damit Double seit sechs Jahren für den Rekordmeister weit offen.
Aber da für einen Harry Kane der bei juns oft gehlrte Spruch: Mehr als gewinnen kannst ja net so gut wie nichts gilt, stillte der Londoner seinen Torhunger und Rekorddurst erst mit zwei weiteren Toren zum 3:0, mit denen er seine Vorgänger als Goalgetter, den legendären Gerd Müller und den jetzt von Barcelona verabschiedeten Robert Lewandowski immer mehr hinter sich ließ. Auch wenn´s mit der Champions League aus Bayern-Sicht auf höchst umstrittene Weise (gegen Paris-St. Germain) nicht geklappt hat, so war der 100-Millionen-Kauf von Kane die rentableste Investition, die die Münchner tätigten: Dreimal in Folge bester Torjäger in Deutschland, erstmals in seiner Karriere auch Meister und jetzt erstmals auch Double-Gewinner mit den Bayern, die ewrstmals seit sechs Jahren auch den Pokal holten. Harry ist so nebenbei nicht nur Tor-Schützen-König; sondern auch einer der Kronprinzen als Assisthgeber, kurzum kein Solist, sondern ein Teamplayer vom Allerfeinsten, weswegen ihm in München keiner neidisch ist, sondern einer wurde, den sie im Torjubel so ausgelassen feiern, als hätten sie selbst getroffen.
Und jetzt kommt noch die Weltmeisterschaft, in der sein erfolgloser Kurzzeittrainer bei den Bayern, Thomas Tuchel, als vielerorts ungeliebter englischer Teamchef seinen Kader offensichtlich auf Spieler zugeschnitten hat, die sich bestens mit Harry Kane verstehen, der schließlich auch Kapitän der Briten ist. Man kann angesichts der euoporischen heimischen WM-Prognosen nur vor den WM-Löwen Albions mit Schillers berühmten Zitat in seiner noch berühmteren Glocke warnen, dass es gefährlich ist, den Leu zu wecken, wenn sich darunter auch des Tigers verderblicher Zahn versteckt. Wie der heißt, das wissen vor allem jene, deren Sachicksal von (Harry) Kane besiegelt wurde…
