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Korrigierte Fassung: Happy End für Feller und Rotweißrot als Signal, auch bei Olympia niemals nie zu sagen

Happy End oder Ende gut, alles gut, das war heute vor  den Augen des Kitz-Slalom-Rekordsiegers Ingemar Stenmark das rotweißrote Motto. Der aus dem nahen Fieberbrunn stammende Manuel Feller musste 33 Jahre alt werden, um als Lokalmatador und quasi Hausherr nach der Rekordpleite in der Abfahrt am klassischen Ganslernhang vor dem Halbzeitführenden Loic Meillard aus der Schweiz und dem früheren deutschen Sieger Linus Strasser zu triumphieren. Und mit einem tollen Finallauf katapulierte sich der zuletzt total verunsicherte Fabio Gstrein mit Platz 11 fast noch unter die Top Ten. Und trotz kapitalen Fehlers kam auch Doppelolympiasieger Strolz (15.) seiner Bestform zumindest teilweise so nahe wie noch nie in dieser Saison. Fazit, wenn Olympia ruft: Tu felix Ski-Austria, kannst mit Dir wieder im Reinen sein. Nicht wahr oder doch nicht, das ist die Frage, auf die erst die Rennen in Schladming, Montana-Crans und den olympischen Bewerben eine Antwort geben.  Man kann optimistish sein, muss aber resalistisch bleiben. Und dazu sei zudem noch angemerkt, dass man anderswo  halt nicht auf dem Rennhang trainieren kann wie Feller, dem jeder den Sieg nach den jahrelangen (Rücken) Schmerzen vom Herzen vergönnt. Auch das sei vermerkt. 

Wären die meisten Fans inklusive der wenigen echten und immer mehr B-, C-, D-Promis oder gar solchen, die es noch werden (möchten), nicht schon in Richtung Schladming-Night-und Charity-Races oder aber heimwärts abgedampft, wäre der finale Feller-Triumph der echte (An) Kick für einen  ordentlichen, besser: berauschenden Partyslalom gewesen. Toll und letztlich doch blöd gelaufen. vom Siegestermin und Rennkalender her. So blöd wie die parallel zum Kitz-Klassiker in Oberstdorf gelaufene Skiflug-WM, bei der es alles andere denn Happy Ends gab für die rotweißroten Adler, die im Einzel nur Blech gewannen und im Team dann als vermeintlich unschlagbare Gold-Bank von den Schanzensöhnen Nippons überflügelt wurden. Und wer weiß,  wozu Slowenien fähig gewesen wäre, hätte der nahezu unerreichbare Domen Prevc nicht schon im Anlauf mehr oder weniger einen Ski verloren.

Dieses plumpe Missgeschick des slowenischen Überfliegers und die unerwartete  wenn auch knappe Team-Niederlage der favorisierten Österreicher da, dort hinegen der Triumph desm Jägers Manuel Feller, davor in diesem Winter nur einmal als Fünfter in Podestnähe, haben so etwas wie Signalwirkung. Bilanzen und Statistiken, die meimer bescheidenen Meinung nach in der vor allem televisionären Berichterstattung überhand genommen haben, werden zumeist von den ganz speziellen, nicht definierbaren eigenen olympischen Gesetzen ausgebremst.

Man erinnere sich dabei nur an das Snowboard-Golden-Girl Ledecka,  mit dem anno 2018 niemand im Alpinrennlauf gerechnet hätte, ehe sie nach dem Brett-Gold als  Favoritin unserer Anna Veith als krasse Außenseiterin den vermeintlich sicheren  zweiten Olympiasieg vor der Nase wegschnappte. Oder an die alles überragende Slalom-Queen und Weltcup-Rekordlerin Shiffrin, die in Peking  nichts gewann. Ja, so schnell kann´s im Skirennsport gehen. und wenn man das alles mitr ins Kalkül  zieht, dann ist das mit dem rotweißroten Happy am Ganslsernhang mehr als ein Hoffnungsschimmer für die in dieser Olymopiasaison so oft geprügelten bis gedemütigten heimischen Stars und Starlets. Sag niemals nie, auch wenn es noch  so zwickt…

 

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