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Ich hab lange gesucht, aber einen ÖTV-Star aus den Top-8-Nationen hab´ ich in Miami nicht gefunden

Ich habe seinerzeit mit großer Begeisterung vernommen, dass wir nach dem epochalen Auswärtssieg in Tokio gegen die ziemlich unbekannten, für viele unaussprechlichen Söhne Nippons nur noch den Erfolg gegen Belgien vollbringen müssen, um wie im Vorjahr nach dem Triumph in Ungarn zu den besten acht Nationen zu gehören – im ungeliebten, im Auftrag des Fernsehens zu Tode reformierten Daviscup, was gerne so dargestellt wird, als gehörten wir zu den acht besten Tennisländern auf diesem Planeten. Davon allerdings, das sei der Ordnung halber gesagt, sind wir aktuell noch Lichtjahre entfernt.

Da es sich der Verband natürlich im Interesse aller Beteiligten nicht nehmen lässt, immer nur die Schokoladenseiten von Resultaten zu vermelden, nicht aber die Schattenseiten mit Hintergrund-Info auzuzeigen,  hab ich mich vor und nach der Auslosung für das Masters 1o00 in Miami (leider jetzt beim Airport statt Key Biscayne, Miami Beach), der Mühe unterzogen, wer von den heimischen Tennishelden sich entweder für das drittgrößte aller Turniere auf der Preisgeld- und Punkteskala,qualifiziert hat – oder aber, wenn er fix dabei sein solte, wer sei Gegner sein wird.

Meine Damen und Herren, es war eine Sisyphus-Arbeit, bei der am Ende nichts herausgekommen ist, weil kein einziger ÖTV-Profi nach dem Ausfall von Misolic (verletzt) von der angeblichen Weltmarke Österreich vertreten ist – außer im Doppel mit zwei Mann, sprich Miedler und Erler,   die aber seit geraumer Zeit mit ausländischen Partnern statt zusammen zu spielen. Fehlt nur noch –  falls nicht der neue Partner zu rasch gewechselt wird – eine Einbürgerung a la Anastassija Potapova, die bekanntlich vor lauter Euphorie die Ganslhaut kriegt, wenn sie die rotweißrote Fahne erblickt. Das sagt wohl mehr als ein paar läppische deutsche Brocken, wenn überhaupt, nicht wahr. Freude schöner Götterfunke lässt grüßen!

Die Situation  bei den Tennisdamen ist natürlich eine ganz andere:. Da sind wir mit der kraftstrotzenden Vorarlbergerin Grabher (gab  heuteb w. o.) und dem Wunderkind, von dem wir Wunder erwarten, also Lilli Tagger, 18, direkt im Hauptfeld des Millionenturniers dabei und können hoffen, dass sich auch Sinja Kraus gegen eine Lettin qualifiziert, womit aller guten Dinge drei wären: Was natürlich auch die Reichels als Veranstalter des WTA 500 Turniers in Linz (Design-Center) freuen würde, weil sich rund um das heimische Trio und vier Grand-Slam-Siegerinnen eine schöne PR zu Ostern aufbauen ließe. Anders als beim Daviscup, darauf sei zart hingewiesen, spielt der sich überschneidende Billie-Jean-King-Cup (vormals Fed-Cup) bei deen Damen nur eine sekundäre Rolle, obwohl es gegen den Abstieg geht, also so etwas wie eine Prestige- und Patriotenfrage. Sie gilt aher, Frauentag hin oder her, offenbar nur für die Herren, wo uns vorgegaukelt wird, zu den besten acht der Welt zu gehören. Weh dem, der lügt hat schon unser hofrätlicher Nationaldichter  Franz Grillparzer drmatisiert. Oder: Irgendwann kommt der Zahltag! Manchmal wär´s besser, er käme schneller, damit man auch schneller mit dem Spiegel wahrer Tatsachen konfrontiert wird. U nd scjneller resgieren kann auf Ungemach,m das droht…

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