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Idee zum Gottwald-Fünfziger: Was wär´ mit einer Hall of Fame nach amerikanischem Muster

Schreiben´s doch einmal was Positives Herr Metzger. Das sagte gestern eine der treuesten Blog-Leserinnen aus Tirol zu mir, ehe ich den Zug aus Kitzbühel zurück nach Wien bestieg. Aber was, mit Verlaub? Ja, die Rodler, die das Glück haben, mit Markus Prock einen Superman i. R. als bestens vernetzten Präsidenten zu besitzen, wurden und werden oin mir ja ebenso wie die jungen Kufenflitzer, die sich für Olympia qualifiziert haben, sowieso dementsrechend von mir gewürdigt, in Blog-Form wie in Notizen samt Fotos, damit Interessierte ein Bild vor Augen haben. Aber soll ich in Jubel ausbrechen, wenn im Countdown zum erstenn Tennis-Grand-Slam außer einem halbösterreichischen Doppel-Turnier-Sieg eine Serie an Niederlagen den  Weg nach Melbourne säumt, wobei die russische Neo-Österreicherin Potapova mittendrin (a)dabei ist…

Und was soll ich zu den Alpinen sagen, die sogar historische Pleiten hinter sich haben und nur zwei, drei Asse in ihrem Mammutteam im Ärmel haben. Dabei möchte ich ein Telefonat mit der legendären, ehrlich-realistischen Annemarie Moser-Pröll zitieren, die auf der Fahrt zu 100 Jahre ÖSV in Begleitung des sinnesgleichen Golden Girls Renate Götschl verwundert sagte: „Die machen jetzt a Theater um an  6. Platz. Uns hätten´s früher zerrissen!“ Und da abseits der Schanzen die Erfolge dünner denn je gesät sind, können Maier Star-Challenge-Klamauk oder ein Sturz des inaktivem aber omnipräsenten Marcel Hirscher bei seinem ersten Snowbard-Versuch die Zeitungsspalten und Sendezeiten füllen, als wären ´s sensationelle Ereignisse und nicht nur eher einfach gestrickte, aber hammerartig etikettierte Verkaufsschlager.

Übrigens ist mir bisher bei dieser Fülle an Schleichwerbung der Name jenes Felix Gottwald entgangen, der punkto olympischen  Medaillen der erfolgreichste Wintersportler Österreichs ist, quantitativ sogar einen Toni Sailer hinter sich gelassen hat, allerdings in mehr als einen, sondern mehreren Spielen – und ziemlich lange geduldig gewartet hat auf erstes Einzelgold. Heute feiert Gottwald seinen Fünziger in jugenlicher Frische und als ebenso umweltbewusster wie zukunftsorientierter, gesellschaftlich interessierter Sprecher bei Seminaren, der sich nach seiner Karriere mit dem Ernst des Lebens beschäftigte statt mit boulevardesken Momentaufnahmen.

Zu dieser Kateghorie an Sportgrößen zählt nicht nur, weil wir beide uns gut verstehen und uns immer wieder zu besonderen Anlässen sehen, jene Lizz Görgl, die sich nach ihrer mit Doppel-WM-Gold und zwei Olympia-Bronzenen (wie Mama Traudl Hecher, +2023) gekrönten Karriere in verschiedenen Rollen versuchte, obwohl sie auch Grenzwertiges wie Masked Singer im Privatfernsehen wagte. Immerhin hat sie es aber zur ORF-Dancing Queen gebracht. Immerhin hat sie an der Uni inskribiert und Prüfungen abgelegt. Immerhin hat sie auch manchmak im fernsehen vorgeturnt Immerhin besingt sie recht erfolgreich Alben mit Herzblut. Und zuletzt ist sie mit dem Mentalprofi Michael von Kunhardt als Partner und Wegweiser auch unter die Buchautorinnen gegangen mit „Die Magie des Flows“, dimehr als autobiografische oder sportliche Erfahrungen einbezieht. Das ist aller Ehren wert und fällt nicht unter die Rubrik: Schnittlauch auf allen Suppen.

Angesichts einiger Musterbeispiele, die Pioniertaten gesetzt und Vorbild- bis Zugpferdrollen gespielt haben, ob als Sportler oder Schrittmacher für Entwicklungen sowohl für Stars als auch deren Sport, so sind mir da die Amerikaner in den  Sinn gekommen. Sie haben nicht nur den berühmtem Walk of Fame in Hollywood, den ja auch wir schon vor Jahren mit Fußabdrücken von Sport-Granden in general(i) imitiert haben. Aber wer achtet schon darauf, ob Winter, ob Sommer, auf wessen Stern er gerade drauftritt? Hand aufs Herz, das kommt höchstens ausnahmsweise vor. Darum sürde ich vorschklagen, dass der heimische Sport nach US-Muster (das nichts mit Trump zu tun hat9 unter Vorsitz eines prominenten sportlichen Weisenrats eine mi bisher hierzulande nicht bekannte „Hall of Fame“ ins Leben ruft, in die frei von jeder Parteipolitik solche Sportpersonen gewählt werden, die in vielerlei Hinsicht sozusagen Goldes wert waren und sind für Land und Leute. Sowohl vor als auch nach ihrer Karriere als Triebfedern einer Gesellschaft, die Initialzünder(innen) braucht. Bin neugierig, ob irgendwelche mit dem Sport beschäftigte Personen, Organisationen oder Instanzen diese Idee aufgreift? Manch eine(r) würd´s danken, der nicht gerade zu den sportlichen „Staatskpnstkern“ gehört…    

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