Heute abend werden die Olympischen Winterspiele im San Siro-Stadion zu Mailand eröffnet, wo zeitgleich mit Cortina d´Ampezzo, schon Schauplatz der Toni-Sailer-Festspiele 1956, das olympische Feuer entzündet wird, das an den anderen Schauplätzen wie Livigno, Bormio, Predazzo-Tesero und Antholz gar nicht brennt. Dieses Verdchweigen von unleugbaren Tatsachen ist so interessant wie Aussagen sogenannter Sport-Insider, die uns verraten, dass die Winterspiele endlich wieder in Mitteleuropa, noch dazu bei unserem südlichen Nachbarn, stattfnden würden, nur einen Steinwurf von der Heimat unserer (viel zu vielen) Olympiasportler: Innen entfernt. Ich würde gerne einem der allzu selbstbewussten Kollegen raten, dass er einmal unter den aktuellen Wetterbedingungen, die schon zu Absagen und Verschiebungen geführt haben, von Livigno nach Predazzo, Cortina oder gar Antholz pendelt, damit er weiß, wovon er spricht …
Aber wen wundert´s, dass in schnelllebigen, Blitzkarrieren möglich machenden und (fatale) Fake News produzierenden Zeiten manch einer in der schönsten Nebensache der Welt, die (auch olympischer) Sport heißt, ganz schön daneben liegt mit nachgeplappertem Unsinn, wenn selbst an Uni-Kliniken medizinische Kunstfehler passieren wie die Entfernung einer gesunden Gebärmutter oder einer Fehldiagnose Lungenkrebs, obwohl Patient pumperlgsund? Wo blieb da die von gewissen Seiten bejubelte künstliche Intelligen? Na gut, da und dort am falschen Dampfer, kann doch passieren, oder? Einzelfall, Schicksal. Kismet, das sich aus dem Türkischen eingebürgert hat.
Mit einiger Verwunderung hab ich gestern auch eine wegen der mitunter oft seltsamer (Einbahn-) Gästewahl nicht mehr nachzuvollziehenden Stöckl-Sendungen dennoch verfolgt, weil dort der demnächst vom ORF pensionierte (oder eher bewusst entsorgte) Ukraine-Korrespondent Christian Wehrschütz (der russisch wie ukrainisch spricht) ebenso wie Marlies Raich, geborene Schild, die in aller Demut bis auf Olympiagold (Silber, Bronze) alles gewonnen hat, was man gewinnen kann, auch ein gewisser Rauter zu uns sprach.
Rauter, who? Ich kannte als Jungspund die Berni, eine Weltklasse-Alpine, aber bis dato keinen Sportler dieses Namens, der uns samt American Football und Super Bowl, zum Top-Event nochgepusht mit Gewinn für alle Lokale, die es samt Buffet (ausgesprochen Baffet statt Büfee) und Live-TV propagieren, als Star präsentiert wird. Toll, dass mit ihm und Super Bow, Anti-Trump-Gesänge inklusive, American Football in unseren Breiten- und nicht in Pionierzeit-Graden a la USA als DER Publikumsknüller hingestellt wird, obschon er es abgesehen von der Austrian Bowl mitn eta 5000 Hardcore-Fans oder Nur-Neugierigen locker mit dem Sturm“ auf den Frauenfußball (vor Ort oder TV-Live) aufnehmen kann.
Und nochmals die Frage: Rauter, who? Einer der heimischen Football-Europameister, was natürlich ganz toll klingt, aber einen doch ziemlich großen Pferdefuß mit sich schleppt, weil es sich bei diessen „Strars“ zum Großteil um Amateure handelt oder um billige US-Boys, die es halt nicht oder nur peripher in die Millionenliga NFL geschaff haben. Und der gute Rauter, ein Nobody im Weltsport wie die Football-Funktionäre, die in heimischen Sportkommissionen mitunter als Beute des Wahnsinns sogar federführend sind, hätte dem einzigen Österreicher, der jemals die Super Bowl gewonnen und es ins All Star-Team geschafft hat, dem (un)vergessenen, legendären Wembley-Toni- und Dallas Cowboy-Fritsch, nicht einmal die Schuhe putzen dürfen.
War doch für ihn kein Kunststück, werden sich wohl die Rauter- und Co-Jünger denken, nicht wahr, ist der Fritsch doch nur Freekicker gewesen, also nah dem Fußballschuss. Über den Star aus Petronell wird von Amateuren selten geredet oder manchmal gar nur Schlechtes, umso mehr hingegen über das Burgenland-Schwergewicht Raimann, der cor dem Saisonstart als finales Saisonziel den Superbowl-Triumph ins Visier nahm, aber dann mit den (Indianapolis) Colts leider schon die Play-off-Chance verpulverte. Blöd gelaufen samt Verletzungspausen. Oder eben Kismet auf Neuwienerisch.
Toni hat einst als Football-Hero zwei Top-NFL-Teams zu einem Show-Duell ins Praterstadion gelockt, wohin dann 22.000 Slportfans pilgerten, die allerding, was stimmt jund keione pble Nachrede kist, keine zweite Auflage erleben wollten. Oder glaubt irgendjemand, dass trotz aller medialen Hochjubelei des Footballs als Nonplusultra des Sports zu einem David-Goliath-Duell mit Zwergstaat San Marino auch 48.000 Zuschauer ins Happel-Stadion kommen würden? Hauptsache, die TV-Sender gaukeln uns Gratis-TV-Rechtebesitzer mit mühlenartiger Propaganda vor, wie chic, up to date bis fortschrittlich es ist, ab oder gegen Mitternacht bis in die frühen Morgenstunde (Zeitverschiebung) einem Duell zu folgen, bei dem wir kaum einen Spieler kennen.
Hauptsache, sie prallen im Dutzend aufeinander oder kugeln in voller Montur übereinander, bis es endlich einen Touchdown gibt, so etwas Ähnliches wie ein Fu0balltor, das aber mal sechs plus Freekick zählt. Kurzum, eine neue Sportrechnung. Da die Super Bowl mit den Winterspielen kollidiert, müssen sich unabhängig vom Wetter von Livigno bis Antholz die Olympiaorte samt Athleten sozusagen warm anziehen. Gestern konnte man ,lesen, dass der Attergauer Hemetsberger noch Glück im Unglück beim Sturz auf der (über Nacht) vereisten Stelvio-Abfahrt gehabt haben soll, von der etwa Odi Odermatt und Co. ghemeint hatten, dass sie nach Neuschnee keine Krallen mehr gehabt habe wie sonst, sondern quasi Samtpfoten. Ich kenn´mich jetzt nicht aus, was stimm t oder falsch ist. Aber einmal eisig gehört, also muss es demnach als Kalauer in Bormio immer eisig sein, gell – auch wenn´s anders sein sollte. Es lebe die Desinformation!







