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NOTIZEN AUS DER WELT DES SPORTS (SKI, FUSSBALL, BASKETBALL)

SKI ALPIN. Damen, Weltcup, 1. Abfahrtstraining in St Moritz, Engadin, Sz: Während Alt-Superstar Lindsey Vonn, USA, 41, eine überragende Bestzeit fixierte mit 6 Zehntel Vorsprung auf die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie, hielten sich Österreichs Asse noch zurück. Beste zum Auftakt war Vizeweltmeisterin Miriam Puchner  (7.), in Schlagdistanz noch Hütter (10.) und Rädler (12,), gut dabei (17.) auch Nina Ortlieb nach ihrer 22. OP wegen Schien- und Wadenbeinbruches. Verständlich, dass Ricarda Haaser nach nur neun Monaten des mehr oder weniger sturzlosen Kreuzbandrisses wegen bei der Heim-WM in Hinterglemm uf die Bremsre stieg, aber trotzdem imer noch schneller war als die bei den Juniorinnen vergoldete Nachwuchshoffnung Victoria Olivier, Halbsüdafrikanerin aus Vorarlberg, oder auch die zuletzt auf unterer Ebene siegreiche Anna Schilcher und Co. Warum der einstige Junioren- und Europacup-Star Nadine „zu feste“ Fest (heute Plstz 25 mit Torfehler) aus der näheren Assinger-Heimat in Kärnten ohne Erfolge seit zweo, drei Jahren mitgerschleppt wird, entzieht sich meiner Kenntnis.  

Europacup, Herren, Super G, Santa Caterina, Valtellina, Italien: Comeback-Kid Felix Hacker, der sich ebenfalls sturzlos im Jänner auf der Streif das Kreuzband gerissen hatte, kehrte heute als Sieger in den Skizirkus zurück, zunächst auf zweiter Ebene. Hacker gewann auf seiner Hausstrecke, wo er schonn eimal gesiegt hatte, vor dem spanischen Speedspezialisten Mintegui Rivera. Auf den Plätzen 5 und 6 landeten Fabian Bachler und Stefan Rieser, RTL-Spezialist Noel Zwischenbrugger (13) und Luis Tritscher (14.) fuhren noch unter die Top 15.

FUSSBALL. Quo usque tandem abutere (Catilinam), für all jene, die ihren Cicero nicht verdauen mussten, sei übertragen übersetzt: Wie lange noch, Staatsfunk ORF, willst du uns dem Wunsch oder Befehl der Versager-Regierung folgend, noch mit Live-Übertragungen vom  Frauenfußball vor leeren Rängen, aber vollen Hosen, belästigen und verfolgen? Denn anders kann man das nicht nennen, was uns da vorgesetzt wird mit der Champions League der Frauen. Wer immer dafür verantwortlich ist, dass unsereins ein Debakel nach dem anderen des mittlerweile von der heimischen Spitze verdrängten Serienmeisters SKN St-Pölten live vorgesetzt wird mit schaumgebremsten Halbjubel der Kommentator: Innen, der hat sich – womöglich auf Wunsch/Befehl der Politiker: Iinnen – ein Eigentor geschossen.

Zwar haben die mit Legionärinnen gesegneten NÖ-Kickerinnen – wer zaht das eigentlich alles ohne Einnahmen aus vollen Häusern? Ist der vordem im  Tennis engagierte Simacek-Reininger der  Generalsponsor? – zuletzt in Oslo (2:2 bei Valerengen) ersten Punkt und erste Tore markiert, dafür gestern nach dem jeweiligen 0:6 gegen Atletico Madrid und Chelsea mit dem 0:5 daheim gegen die Agnelli-Fiat-Kinder der alten Juve-Dame eine weitere Klatsche kassiert – und hötten die Juventuten nicht Chancen en masse verschleudert, hätte es noch schlimmer kommen können. Hauptsache, der Frauenmeister war im Bilde, was natürlich den neuen ÖFB-Boss (Aufsichtsratvorsitzender) Josef Pröll doppelt freut, kommt er doch rein zufällig  #als General  der Firma Lundenburger & Leipnik aus dem Stall des ÖFB-Großsponsors Raiffeisen.

Mich wundert nur, dass andere Sportverbände wie etwa jener der Schwimmer: Innen nicht lauthals dagegen protestieren, dass sie samt Medaillen durch die Röhre schauen, was natürlich alles andere denn förderlich ist, sofern man überhaupt nach neuer Sponsoren-Marie sucht. Josef Pröll, nicht gerade Spiegelbild eines drahtigen Sportsmannes und Fußballers, wird schon seinen Einfluss im wahrsten Sinn des Wortes in die Waagschale werfen, damit wir uns lieber über Pleiten ärgern statt über Medaillen oder Erfolge abseits von Ski, Schanzen, Loipen und Eisbahnen freuenkönnen/dürfen. Auch beim Niedergang der Austria-Wien-AG war Nährvater Josef als „Mittelstürmer ins Abseits“  voll dabei, was ihm offenbar eher genützt als geschadet hat….

BASKETBALL. NBA-Cup, Viertelfinale: Nach einem Fehlstart zu Saisonbeginn  mit folgendem  Himmelsturm sind die Toronto Raptors mit dem körperlich angeschlagenen Cebter Jakob Pöltlwieder unterwegs im Tiefflug. Die 101:117-Pleite gegen die zuvor viermal besiegten NY Knicks warfen die Raptors in der Atlantic Division auf  Platz 5 zurück, weil Cupresultate auch für die NBA-Regular Season zählen. Pörtl markierte immerhin 10 Punkte, 9 Rebounds und 3 Assists in 25 Minuten Spielzeit…

 

 

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