Golf

NOTIZEN AUS DER WELT DES SPORTS

RADSPORT. Giro d´Italia, 19. und Königsetappe mit dem Dach der Rundfahrt, der Coppi-Trophy: Während der Teamkollege des dänischen Gesamtführenden Jonas Vingegaard, der US-Amerikaner Sepp Kuss, diese mit sechs Bergwertungen mit Schlussanstieg vor Gee West und Ciccone (nahm Vingegaard das Bergtrikot ab) für sich entschied, sicherte der Osttiroler Felix Gall seinen zweiten Gesamtplatz als Tagesvierter mit nur 39 Sekunden Rückstand, aber vor dem zeitgleichen Vingegaard, souverän  ab. Morgen gibt´s noch eine Bergankunft, aber nur zwei schwere Bergwertungen, ehe am Sonntag die Gladiatoren des Radsports in Rom bei der Schlussetappe gefeiert werden. Der zweite Platz von Gall in einem Rundfahrtklassiker ist der größte heimische Radsporterfolg seit den Siegen von Wechselberger und Luttenberger, der im gleichen Jahr auch Fünfter der Tour de France war, in der Tour-Generalprobe Tour de Suisse. Mitgehiolfen hat bei Felix Gall auch sein Landsmann und Decsathlon.TGeamkollege Gregor Mühlberger , der ihn als starker Bergfahrer bestens unterstützte und rotz Helferdienste auch im Gesamtklassement auf Rang 17 sehr gut positioniert ist.

GOLF. Austrian  Alpine Open, GC Kitzbühel-Schwarzsee-Reith: Lokalmatador Max Steinlechner und PGA-Topstar Sepp Straka, der die Fans wie ein Rattenfänger hinter und mit sich herzog, liegen mit jeweils 7 unter Par vor den beiden Finaltagen auf der Lauer, um den führenden Briten Andre Johnston (-11) und den Spanier Cabrera Bello (-10) unter Druck zu setzen, wenn nicht zu jagen. Auch Bernd Wiesberger ist mit 6 unter Par noch ganz gut positioniert. Pech hatte Matthias Schwab, der nach einer Par-Runde und  -2 den Cut um einen einzigen Schlag verpasste, aber Aufwärtstendenz bewies. Eine Talentprobe ohne Happy End (-1) lieferte das Talent Boandl, der heute eine tolle 64er-Runde spielte. Hingegen scheiterte der Routinier Nemecz ebenso am Cut wie die anderen heimischen Nachwuchsleute, die mit Wild Cards mitmachen konnten.

Djokovic: Aus in epischem Generationen-Duell

TENNIS. French Open: Sandplatz-Grand-Slam, Roland Garros, Paris-Auteuil: 3. Runde. Herren.Einzel.  Der Zahn der Zeit war beim 39-jährigen Novak Djokovic schlussendlich stärler als der Widerstands- und Siegesewille. Obwohl er sich nach einer Zweisatzführung gegen den Substanzverlust aufbäumte,. onnschjon er im 5. Satz sogar ein Break vorn war, hatte der 20 Jahre jüngere Brasilo-Komet Joao Fonseka in einem epischen Fünfstunden-Match (!) als frischerer, dynamischerer Spieler das bessere Ende mit  4:6, 4:6, 6:3, 7:5, 7:5 für sich – wohlverbunden mit dem letzten Match, das der trotz allem bewundernswerte FighterDjokovic in Roland Garros gespielt hat. Wenn die Flasche leer ist, gibt´s nichts mehr, auch nicht für einen 24maligen Grand-Slam-Sieger. Nichtsdestotrotz lebt die Chance auf den 25er noch immer, weil in Wimbledon die Ballwechsel kürzer sind, also physisch nicht so fordernd wie die Frsench Open. Aber da kommt´s auf den Aufschlag an: Mit Teenager Fonseca erreichteN auch andere aus der neuen Generation das Achtelfinale wie der spanische Jungstar Jodar, der Tscheche Mensik und der hiolländische Quslifikant De Jong.      

Damen, Doppel: Lilli Tagger schied mit ihrer routinierten italieneischen Partnerin Sara Errani gegen das Nr. 7 gesetzte Duo Perez-Schuurs in einem Tiebreak-Thriller nach vergeben Satzbällen und einigen abgewehrten Matchbällen mit 6:7, 6:7 aus. 

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