ABSCHIED. Jede Menge an Prominenz trotzte der Hitze in Wien, um Abschied vom legendären Journalisten Michael Kuhn am Grinzinger Friedhof zu nehmen – von Sportgrößen wie Annemarie Moser, David Zwilling, Hubert Neuper, Hans Krankl, Herbert Prohaska, Franz Hasil, Michael Konsel, Ex-Sporthilfe-Chef Toni Schutti, ÖSV-Evergreen Hans Pum dem esten Kicker-Jisten Mertl bis zu Ex-ÖFB-Präsident Friedrich Stickler, den älteren ORF- und Servus-Semestern, Seitenblicke-Chef Purzl Klingohr sowie Opernstar Ildiko Raimondi, Schauspielerin Edith Leyrer und u. a. Ex-Rennfahrer Peter „Fäustling“ Peter, dazu Tankstellen-Capo, Ex-GAK-Tormann und Pinter-Freund Rudi Roth und Marianne Danzer, Frau des Triple-Eislauf-Weltmeisters Emmerich, der sich nach Behandungen nicht fit genug für die „Hitzeschlacht“ fühlte – und selbstredend viele ältere Semester aus der Medienbranche wie der tapfere Heinz Prüller, umsorgt von seiner Frau Babsi, wie Christoph Biro, Peter Linden, Wolfgang Winheim, Tino Teller, Didi Chmelar, Rudi Hinterleitner etc. Ein Auflauf, der zeugte, welch Wertschätzung der langjährige Krone-Sportchef/Chefredakteur genoss. Chapeau post mortem.

Sie alle machten Witwe Helga, Tochter Bettina und Enkelin Therese, die sich in Kürze, aber berührend verabschiedete, ihre Aufwartug. Und Erwin Steinhauer, jahrelang fast schon Familienmitglied, spannte dann in launigen Worten den breiten Bogen über meinenFreund Michael, der eben mehr war als nur Sportjournalist, obschon vernarrt in den Sport, aber Mann von Welt, human und humanistisch gebildet. iner, den man Zeikt seines Lebens nicht vergisst. Leb wohl im Jenseits, wo immer das auch ist.
