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Oh du fröhliche, oh du selige Rapid-Weihnachtszeit, da decken wir Negatives mit Neuschnee zu

 

Oh wie schön, dass Weihnachten und Silvester kommen, da wird nicht nur in der Politik auf Frieden gesetzt und nicht auf Streit. Oh wie schön, dass in  dieser fröhlichen, friedlichen Zeit uns niemand irgendwen aus den Reihen schießen kann, da bauen wird, die sonst die Brandmauer zu anderen errichten, dieselbige bei uns auf, eh klar! Von wem da die Rede ist? Eh klar: Von Rapid, seinem glücklosen, aber umso teureren Sportdirektor Markus Katzer und seinen präsidialen oder Geschäfte führenden Kommilitonen Wrabetz und Hofmann.

Durch die Blume hat das der in dieser Hinsocht offenbar gut geschulte Hr. Katzer in einem Intervíew mit dem Rapid-Magazin von sich gegeben, als er meinte, man sei nicht unter Druck, noch heuer jemanden als neuen Trainer zu bestellen, es gehe eher um Eile mit Weile, es könnte ja am Tag vor Trainingsbeginn am 7, Jänner auch genügen – unausgesprochen, als würde womöglich einer der drei Heiligen Könige einen Wunderwuzzi in die grünweiße Krippe legen. Ja, warum auch nicht, schießlich sind ja Weihnachten und Silvester die Zeit des Schenkens –  und wenn´s nur ein Schuss Optimismus ist in Zeiten wie diesen. Auch bei Rapid.

Ob in der Politik, ob im Sport, der ja unverschämterweise Weise von der Politik/den Politikern mehr denn je vereinnahmt wird – es regiert das selbstgefertigte Gesetz, so lange Gras über kostenintensives Negatives wachsen zu lassen, bis es so etwas wie Schnee von gestern ist, der keinen mehr vom Sessel reißt. Auf eine möglichst lange Bank schieben und dann mit Triumphgeheul samt medialem Applaus verkünden zu können: Heureka, wir haben gefunden, was wir gesucht haben.Unterton: Na, samma net klasse Burschen? Niemand hat jemals danach gefragt: Wer hat mit wessen Assistenz wen gesucht? Wonach wurde eigentlich gesucht? Und warum hören wir eigentlich nichts von der WU-Uni-Rektorin i, R. Hanappi-Egger, die sich mit dem Präsidenten bis  2029 im Amt bestätigen hat lassen? Ist sie nur Quotenfrau mit einem der berühmtesten Rapid-Namen? Bei allem  Respekt und politischer Korektheit – Diversity und Gender sind in derf mehr als brisanten, alarmierenden Rapid-Lage so obsolet wie Katzers Aussage als Siebenter, dass Rapid den Neistertitel noch nicht abgeschrieben habe. Meint er das wirklich im Ernst nach der Pleitenserie?

Fragen über Fragen, die sich uns da stellen, auf die es aber zumindest  jetzt, was Rapid betrifft, keine Antworten gibt. Ja, warum auch? Wir lassen uns – schon gar nicht zu Weihnachten –  irgendjemanden aus unseren dicht geschlossenen Reihen schießen. Da sind wir auch im eigenen Lande viel zu gut vernetzt. Psst, stille Nacht ist da, da wollen wir keine Reibereien, sondern nichts als Weihnachtsfrieden bis alles, was im Visier der Kritik dem Neuschnee zum Trotz nur noch Schnee von gestern ist. 

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