TENNIS. US,Open: Der „russische“ Hamburger Alexander Zverev feierte sechs Jahre nach der Final-Niederlage gegen Dominic Thiem deinen ersten US-Open-Triumph und zweiten Grand-Slam-Sieg. Zverev gewann gegen den farbigen US-Final-Neuling Ben Shelton mit 6:3. 7;6 5;7, 6;2 in 3:34 Stunden. Zverev, der die Lücken nützte, die dss überragende Duo Sinner-Alcaraz hinterlassen hatte.
RADSPORT. Mit dem dritten Platz in der Vuelta a Espana nach Platz zwei im Giro d‘ Italia, dazu noch dem Sieg in 0der Burgos-Tour, ist der Osttiroler Felix Gall heuer zum besten heimischen Radprofi der Nachkriegszeit geworden, dem nur läppische 29 Sekunden nach mehr als 3000 km auf den Slowenen Primoz Roglic, 36, und den zweiten Rang am Podest fehlten. Hätte Gall am Vortag in der Königsetappe früher angegriffen und nicht mehrmals die Lücken zum Tour-de-France-Bergkönig und Olympiasieger Carapaz (Ekuador) schließen müssen, wer weiß? Auch Edelhelfer Mühlberger, nach Sturz out, fehlte ihm im Finish als hzusätzliche Lokomotdive. Mit seinem souveränen ersten Sieg in einer Grand Tour bewies der Spanier, dass er nach dem Sturz-Aus des davor wieder unersättlichen Kannibalen Pogacar the Best of the Rest ist.
BOGENSCHIESSEN. Der Burgenländer Nico Wiener triumphierte mit drei extrem knappen Siegen beim Weltcupfinale im Compound-Bewerb, der 2028 ins Olympiaprogram. Von Los Angeles aufgenommen wurde – allerdings als Team-Mixed-Event, für den dem Wiener aus dem Burgenla d noch eine schussgewaltige, zielsichere Partnerin seines Niveaus fehlt. Die Uhr tickt, die Zeit läuft.
LEICHTATHLETIK. Finaltag der ersten Ultimate World Championships in Budapest: Trotz kontinentaler Meisterschaften und Diamod-League post festum gab’s zum Saisonende noch fantastische Leistungen, Zeiten wie Weiten. Über 200m der Damen wackelte der älteste Weltrekord, den die früh verstorbene Flo-Jo Griffith-Joyner vor knapp 40 Jahren aufgestellt hatte. Die US-Amerikanerin Jefferson Wooden, die schon die 100m in tollen 10,62 (WR 10,49) gewonnen hatte, kam über 200m in 21,47 dem Uralt-Weltrekord bis auf 0,13 Sekunden nahe. Auch bei den Männern gelang dem amerikanischen Stirnband-Sprinter Kenny Bednarek in 19,52 (WR Usain Bolt 19,19) das Double. Weitere Resultate: Damen: 400m Hürden: jasmine Jones 52,45, Herren: 800m: Sedjati 1:41,91, 1500m: Kerr 3:29,35, 400m Hürden: Dos Santos 45,98, Ex-Dominator Warholm nur Dritter, Hoch: Tamberi 2,37m, Speer: Pathirage (Sri Lanka) 91,09m.
