Bevor ich mich morgen mit einem allerdigs höchst erfolgreichen Rand-Randsport in Österreich beschäftige, möchte ich noch einen kurzen Blick zurück auf das Tennnis-Damenfinale beim US-Open in New York werfen, bei dem TitelverteidigerinAryna Sabalenka nach der Nummer 1 im Ranking die Contenance und damit schlussendlich auch das Duell mit der russischen Kasachin Elena Rybakina wie schon in Melbourne verloren hatte. Aus diesem Nebensatz lässt sich übrigens bereits ablesen, dass Sabalenka auch im Kampf mit und gegen sich selbst wieder einmal den Kürzeren gezogen hatte. Ganz abgesehen davon, dass die jetzt dreifache Grand-Slam-Siegerin Rybakina vor allem ihrer Aufschlagstärke wegen eie mehr als harte, schwer zu knackende Nuss ist.
Im Gegensatz zu Sabalenka, die sich mitunter als hochgeladenes Emotionsbündel allzu leicht von ihren Gefühlen überwältigen lässt, verbirgt Rybakina die ihrigen hinter einem Pokerface, das nicht verrät, wie oder ob es innen brodelt wie bei einem Vulkan. Bei allem Respekt vor dem Power-Play der Tennis-Helena halte ich persönlich die Kritik an den machmal unkontrollierten Gefühlsausbrüchen von Sabalenka für mehr als übertrieben.
Ja, sie hat ihren Frust, von einer noch wuchtigeren Gegnerinnen überpowered worden zu werden, am wehrlose Rackett ausgelassen, das sie mit ebensolcher Wucht zerschmetterte. Und dann nochmals hinter den Kulissen in den Umkleidebabinen. Futter für Skandalisierung, begleitet von Fake News, dass die Weißrussin darob zur schlimmsten aller Buhfrau geworden wäre. Woher dann aber Beifallssalven für Aryna gekommen war, als sie mit Rebreaks das Match im tweiten Satz zu drehen schien, soll man mir auch erklären, damit ich´s verstehen ud nicht schleierhaft finden kann. Leider muss ich feststelle, dass auch im Sport zwischen dem, was manch Reporter von sich geben, und dem, was meist Fußvolk und Fans denken, ein ziemlich himmelhoher Unterschied besteht.
Was immer man über die allzu laut stöhnende, allzu selbstverliebte, gerne in Sexy-Outfits posierende Sabalenka auch denken mag, sie hat immerhin vier Grand-Slam-Siege voirzuweisen und nicht weniger als 99 Wochen als Nummer 1 der Damenwelt. Wenn sie zur Diskussion stellt, dass die diesmal anerkannt bessere Rybakina dieses eifrucksvolle Faktum mit einem Hunderter erst einmal überbieten muss, hat sie keineswegs unrecht. Und was ihr zu ungezügeltes Temperament betrifft, so sei an gewisse Spielertypen wie John McEnroe oder Jimmy Connnors erinnert, für die losing badly immer noch sportlicher war als winning ugly. Und sie wurden Ikonen,
In diesem Sinne sei gessgt/geschrieben, dass Emotionen zum Sport so gehören wie das Amen im Gebet. Sie sind die Würze in einem dünnen Einheitsbrei durch den da wie dort zu eng ausgelegten Code of Conduct. Stell Dir vor, im Fu0ball würden Jubelstürme und Protestreaktione von vornhereim verboten werde. Nicht auszudenken, was man sich im Tennis alles ausdenkt, um auch die Topstars am kurzen Zügel zu halten. Brodelnde Vulkane wecke die Schsaukust mehr als solche, pber die längst Gras gewachsen ist…
.
