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Semmering-Dramen, Shiffrin-Happy-End und Frage: Muss es Rennen in Weihnachtsferien geben?

Der Zauberberg hatte es heute in sich, vor allan deshalb, weil die FIS angeschafft hatte, die Rennpiste mit Eis und Wasser zu präparieren, womit sie zumindest im ersten Slalomdurchgang verletzungsgefährdende Voraussetzungen mit einer Ausfallsquote von 50 Prozent sorgte. Weil´s ihr  zu gefhrlich war, hatte Mikaela Shiffrin die Handbremse gezogen, war ohne Risiko zur Halbzeit auf vier gelegen, ehe sie nach einen auch durch größere Kälte viel besseren Flutlichthang wieder dort sapd, wo sie im  Slalom seit sechs Weltcuprennen in Folge und nunmehr 69mal im Torlauf immer steht – ganz oben auf dem Podest, obschon diesmal nur um den Wimpernschlag von 0,09 Sekunden, um die sie Weltmeisterin Camille Rast (Sz) im Finale abfangen konnte.

Dabei hatten wir Skipatrioten nach dem vermeintlichen Sensationslauf von Katharina Truppe, Bauerntochter aus Finkenberg, schon mit einem Podest, wenn nicht mehr spekuliert. Aber wie gesagt, dann kam dieses Teufelskerlchen von der Burke Academy und aus Vail in Colorado, aufgezogen von Ösis, um mit der Selbstverständlichkeitdes Seins noch eins draufzusetzen, sprich: mehr als neun Zehntel. Die Truppe-, Liensberger (4.) und vor allem der 20jährigen Nathalie-Falch (11,)-Fahrten waren spektakulär und aller Ehren wert, wären andererseits aber ein olympisches Ergebnis, das sich niemand wünschen würde. Nichts ist schlimmer als die Blechtrommel, die man rührt, wenn nur Medaillen zählen.

Um auf Semmering und grenzwertigen Slalomlauf zurückzukommen, sei daran erinnert, was die siegreiche Shiffrin im Fernsehen mitgeteilt hat – dass es verdammt falsch wäre, über diese doch  skandalträchtigen  (Fehl) Entscheidungen, begleitet von einer kleineren Kurskorrektur nach der Besichtigung, einfach  hinwegzusehen und hinwegzugehen, als wäre nichts geschehen. Wie überall, so ist auch das Skirennläufer: Innen-Leben eine ganz spezielle Form von Gegengeschäft mit dem Fernsehen als denn wichtigsten Partner in diesem Business, um sich und seine Sponsoren und deren Logo zu präsentieren. Und alle Seiten sollten sich dabei nicht in Gefahr bringen.

Die Gretchen-Frage, die sich mir stellt, dreht sich nicht nur umm die Von Ort zu Ort, Disziplin zu Disziplin, penibel eingeteilten Licve-Übertragungstemine – eine ganz andere Frage ist nämlich die, ob es nicht besser wäre wie in früheren Tagen und Jahrzehnten, den Adlern die Szene zu pberlassen, und eine Weihnachts- und Silvesterpause einzulegen, damit erstens die Rennläuer(innen) nach dem Frühwinterstress von Sölden bis Alta Badia und Val d´Isere wieder ihre Akkus aufladen können, zum anderen aber die Skiorte als Rennveranstalter für mehr als nur zwei, sondern 4 bis 5 Tage auf den lukrativen Feiertags-Tourismus verzichten  üssen.

Auch daran ist, mit Verlaub, in solch schwierigen wirtschaftichen Situationen zu denken. Und wenn dann noch üble Nachred´ von wegen schlechter Pistenbedingungen dazukommt, so wird aus erhofftem Glnz noch Antiwerbung!

der erhifften

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