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Und wieder die Frage: Wie macht das nur Lindsey, dass sie viel jüngere Erfolgsgenerationen zu Statisten degradiert

Der schwere Sturz mit Folgen von Doppelolympiasiegerin Michelle Gisin ist schon wieder Geschichte, seit sie nach ihrer Halswirbel-OP selbst Postings versendet. Halb so schlimm, jetzt geht´s in unserer allzu schnellebigen Zeit weiter mit Lindsey Vonn, die sechs Jahrem pausieren, eine Teilprothese ins Knie verpflanzen musste, um nach all dem im zarten Alter von 41 Jahren ihren 83. Weltcupsieg in St. Moritz zu feiern. Nicht wundern, vielmehr liegt auf der Hand, dass man sich unwillkürlich die Frage stellt. Wie ist es möglich, dass eine runderneuerte Athletin auf ihre alten Tag´ schneller fährt als  in ihren Glanzzeiten als Olympiasiegerin und Weltmeisterin? Verleiht, wie die Dosen-Werbung sagt, der RedBull-Energy-Drink tatsächlich Flügel? Macht dasTraining mit einem ehemaligen Weltstar wie Aksel Lund Svindal in kurzer Zeit derartige Flügel, dass die weit jugendlicheren Damen und Girls jetzt viel älter ausschauen als  die verjüngte Alte aus Coloradp die auch mit deutscher Zunge sehr gut spricht.

Eine Sekunde schneller als eine mehrfache Juniorenweltmeisterin vom Arlberg, die heuer offenbar den durch Verletzungen aufgehaltenen Durchbruch ebenso schaffen sollte wie die rekonvaleszente Klubfreundin Nina Ortlieb ihr  x-tes Comeback nach Beinbrüchen. Eine Sekunde und mehr  schneller als die üblichen Verdächtigen, die trotz all ihrer Medaillen und Siege nur Staffage spielen für die auch werbliche Heimkehrerin, was den Umkehrsschluss zulässt: Was macht die jüngere Abfahrtsgarde falsch, dass sie hinter einer Halbinvaliden hihterherfahren? Sp etwas hat es noch nie gegeben im Skirennsport mit allem Drum und Dran wie mit und bei Lindsey Vonn, die nach sechs rennfreien, eingriffsreichen Jahren ohne Rücksicht auf Verluste erfolgreich attackiert, auch wenn es eine olympisch vergoldete Swiss-Kollegin brutal erwischt hat. Selbst eine Annemarie Moser war 1977 bei ihrem ersten Rennen nach nur eineinhalbjähriger Pause einst in  Zell am See bei ihrer Comeback-Abfahrt ( ich glaube Platz 4) derart derschöpft, dass sie kaum ein Wort über die Lippen brachte.

Allerdings gab´s damals ja noch kein RedBull, keinen Trenkwalder, Riml und Svindal, die ihr trotz teils künstlichem Knie so schnelle Beine gemacht oder diese beflügelt hätten wie jetzt der Kultfigur Lindsey, die heute einen größeren Rückstand zur Halbzeit in einen unfassbar großen Vorsprung verwandelt und die jüngeren Generationen als Trainings- und Renntrottel (samt Trainern) zu Statisten einer One-Woman-Show degradiert hat. Undcwie man über den Sommer nicht weniger als 5,5kg an Muskelnasse ganz normal mit Training zunehmen kann, ist für mich mehr als nur ein Kreuzworträtsel….

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