Allgemein

Unglaubliche Lindsey und inferiore Österreicherinnen beim Sprint auf Heimatschnee

Sie haben Tag und Nacht unter Anleitung von OK-Chef und Exweltmeister Michael Walchhofer geschuftet, um dem alten, neuen Winter zum Trotz in Zauchensee zumindest eine Sprint-Abfahrt aus dem miuskulösen Ärmeln zhu zaubern. Aus rotweißroter Perspektive allerdings erwies sich das post Pleite als Sisyphus-Arbeit, denn so ein Debakel (Hütter als 20. die ÖSV-Beste) , Verletzung des Ex-Juniorenstars Egger inklusive, hat es meiner Erinnerung noch nie, schon gar nicht auf Heinatschene gegeben. Und das alles mit dem neuerlichen Sieg einer 41jährigen namens Lindsey Vonn, die aus einer sechsjährigen Rennpause kam mit einem künstlichen Knie-Teilgelenk, um den zehn und mehr Jahre jüngeren, aber doch schon alten Hasen, ebenso wie den jungen, noch wilden Haserln um die Ohren zu fahren.

Natürlich ist es toll, was die berufsjugendliche Lindsey Vonn, seit drei Monaten in der (Überhol-) Spur des bulligen Doppelolympiasiegers und Mehrfachweltmeisters Svindal da in den altem oder neuen Schnee zaubert, das ist einmalig, das hat es scjon  gar nicht in Pionierzeiten gegeben. Aber wie macht das nur die Lindsey, dass sie die Jahre so mir-nichts-dir-nichts zurpckdrehen kann, während der um vier Jahre jüngere, nicht ganz so runderneuerte Rekord-Weltcup- und Olympiasieger, Mehrfachweltmeister, Neo-Oberulle und Neo-Oranje Marcel H., die leibhaftige Fitness in Person, zumindest für heuer das Handtuch nach  getaner PR-Arbeit geworfen hat, weil sein Zustand „nicht weltcupwürdig“ sei, geschweige denn olympiareif. Schon interessant.

Ich will mich jetzt nicht auf eine Gender-Debatte einlassen, was wearum was und wie viel wert ist, möchte aber schon sagen und schreiben, dass alle anderen Skiläuferinnen im besten oder sich dem nähernden Alter angesichts dieser Lindsey Vonn im wahrsten Sinn des Wortes (ihre sieben Sachen) einpacken unnd auf ein hartes Training verhichten sollten, weil alles ja  verlorener Liebesmüh gleichkommt. Ausnahme hin, Einzelfall her, so etwas hat es wie gesagt noch nie gegeben, denn auch eine Annemarie Moser-Pröll, unsere legendäre Ski-Ikone, war nach ihrer fast zweijährigen Rennpause samt Verzicht auf Olympia 76 erst 24 Jahre, als sie 1977 ihr dann mit Olympiagold gekröntes Comeback feierte. Vielleicht wör´s an der Zeit für viele Beifallsheischer auch unter den Medien, die Gedanken mit einem Schluck an Energie beflügeln zu lassen.

Wer im Zusammenhang mit siegreicher, lange behandelter Spätlese  etwa den Reitsport als Probe aufs Vonn-Exempel nennt, also 50m bis 60jöhrige, die noch  gewinnen, der verwechselt dabei Birnen mit Äpfeln,  denn der beste Reiter braucht auch beste Pferde, um groe Sprünge machen zun klnnen. Mit schnellen Skiern allein jkann man nicht  gewinnen. Auch Linndsey Vonn nicht.    

……

Zum Kommentieren hier klicken

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Meist gelesen

To Top

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen