Golf

Vom US-Masters, Wundertüte Straka und neuen Skandalen samt Verhaftung von Tiger Woods

Alle Fußballaugen sind heute Abend auf Madrid gerichtet, wo der große Champions-League-Hit des weißen Ballets von Real Madrid gegen den FC Bayern München in  Szhene geht. Wobei nach den jüngsten Meldungen kaum zu erwarten ist, dass das Klasse-Auslaufmodell David Alaba mit der Stammelf zum Einsatz kommt. Nicht im Fußball, dafür im anderen Weltsport Golf ist Österreich durch den aus Wien stammenden Austro-Amerikaner Sepp Straka beim ersten Major des Jahres, dem  US-Masters auf dem National Courese in Augusta, vertreten. Ganz vorn als Weltranglisten-Dreizehnter, der nicht nur einige Turniere gewonnen hat, sondern auch schon Zweiter beim British Open und Top 10 bei anderen Majors gewesen war? Oder dann, wenn er volles Risiko nimmt, das sich nicht immer auszahlt, eher weiter hinten oder nicht im Cut.

Sepp Straka, das nächste heimische Schwergewicht im professionellen Golf nach dem Trendsetter und Entwicklungshelfer Brier und dem mehrfachen Turniersieger Wiesberger, ist so etwas wie eine Wundertüte, bei der man nie weiß, was gerade drin ist oder rauskommt. Dass er mit zwei Par-Runden beim Valero Texas Open in San Antonio die beiuden Finaltage verpasst und die Masters-Generalprobe verpatzt hat, sagt gar  nichts. Augusta und die 18 Löcher inklusive Amen Corner sind und haben eine eigene Geschichte, weil ein, zwei Löcher das Resultat auf den Kopf stellen können…

Apropos upside down. Wenn davon die Rede ist, dann trifft es auf den fünfmaligen Masters- und 15fachen Major-Sieger Tiger Woods zu. Der skandalträchtige Tiger ist weder als Spieler noch als Zuschauer in Augusta dabei, aber inmerhin nach einer kurzfristigen Verhaftung nach einem neuerlichen Autounfall unter angeblichem Alkoholeinfluss wieder auf freiem Fuß. Wenn mich nicht alles trügt, dann hat es der nach Jack Nicklaus (18 Majors) zweitbeste und wahrscheinlich von seiner Athletik her beste Golfer, der den Sport revolutioniert hat, seiner Nähe zum US-Präsidenten zu verdanken. Weshalb, das ist schnell erklärt, weil Tigers Freundin die Ex-Schwiegertochter von Donald Trump ist. Ein Prozess bleibt dem charismatischsten Golfer, den es je gab, allerdings trotzdem kaum erspart …

Wie die Dinge liegen, sokommt´s jetzt zu einem medialen Wettlauf zwischen der  sportlichen Masters-Challenge in Augusta und dem weiteren Prozedere rund um den nur noch unsportlich bissigen oder besser: alles, nur nicht siegestrunkener Tiger nach dem NY-Times-Gesetz, das da lautet: Bad News is good News. Mag nützlich für Schlagzeilen und den Verkauf sein, ob´s aber gut für den  Golfsport ist, steht auf einem anderen Blatt….

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