Es ist ein Wochenende, in dem ein Thema das nächste jagt, ob WM-Auslosung, Rapid-Talfahrt, Alpin-Sieg- und Niederlagen, nordische Premierentriumphe abseits der Schanzenspezialisten, Rodel-Weltcup-Erfolge trotz Traingsdefiziten, Schwimm-Medaillen mit Topzeiten bei der Kurzbahn-EM, um einiges aufzuzählen. Wenn wir, TV-Rechtebesitzer des Alpin-Weltcups, scoin einen 11. Platz der RTL-Damen nach dem Aus der möglichen Siegläuferin Scheib als Erfolg verkaufen, dann zeigt das nichts anderes als die noch immer nicht gebremste Talfahrt bei den Slpinen Technik-Girls, die mannschaftkch weit entfernt sind von Premierensiegern und Manschaftserfolgen jener Nrdischen Kombinierer, die um ihre Olympiaexistenz raufen.
Dass der im Springen weit bessere Rettenegger-Bruder, schon des Öfteren auf dem Podest, nach dem Jsrl-Magns-Riiber-Rücktritt irgendwann gewinnen könnte, war ja nun keine echte Überraschung. Das aber da eine 17jährige mit dem Allerweltnamen Gruber, Vorname Katharina, bei ihrem Weltcupdebüt kommt, sieht und gegen die haushohe Seriensiegerin Ida Hagen aus Norwegen triumphiert, das gehört in die Rubrik der größten Welrcupsensationen, die es in dieser Branche je gab. Ja, wie ist der Gruberin der Loipen wie der Schanzen dieser Husarenstreich geglückt, nachdem außer Insidern, mich eingeschlossen, so gut wie niemand mit dieser im Vergleich zu den Alpin-Kathis unbekannten Katharina vordem etwas anzufangen wusste?


Zurück bleibt bis auf weiteres die Frage: Zufallsprodukt der Wetterlotterie? Eintagsfliege? Oder aufgehender Fixstern dieser doch jungen Szene, deren Oympiaträume womöglich – Herr Stoss als Kommissionsvorsitzender im IOC, holen Sie sich solch olympische Ikonen wie Felix Gottwald oder die Finnen Lajunen und Manninen, dazu den Norweger Riiber,für ein Plädoyeer als Anwälte dieses nordischen Zwei- statt leichtathetischen Zehnkampfs mit total konträren Anforderungen – demnöchst mit jenen der Herren ausgeträumt sein könnten. Nordischee Kombi, das ist der krasse Gegensatz von Ausdauer-Qualitäten mit explosiven Sprintfähigkeien, also Feuer und Eis oder, weil es zum heutigen Tage passt, von Nikolo und Krampus.
Was aus der Gruabnerin ohne kabarettistischem Background, dafür aber umso bombastischerer Siegespremiere noch wird oder auch nicht, wird sich erst weisen. Ganz wichtig wär´s jedoch, dem verdammten Hang der immer rückgratloseren IOC-Olympier zur Aufnahme eines temporären Zeitgeistsports und zum Rausschmiss von Klassikern endlich Einhalt zu gebieten. Medaillen müssen und sollen nicht nach dem Gesetz von Citius, Altius, Fortius, also schneller, höher, stärker in messbarem Format gewonnen und verdient werden – und nicht nach irgendjemandes Geschmack als Jury für Breakdance oder aber – Pardon zweifaches Golden Girl Gasser – Freestyle auf Brettln. Würde man sich dem fügen, was heute reot und morgen tot ist, so wäre dasVorschubleistung für den Schwanengesang des olympischen Sports. Dabei hat er mit seinen Königsdiszipinen echte TV-Hits und Ticketseller, um locker auf irgendwelche Kronprätendenten u verzichten. Das sei auch der Schwimm-Olympionikin Kristy Coventry als erster IOC-Präsidentin vom schwarzen Kontiment ins Stammbuch geschrieben. Overkill kann auch tödlich sein.













