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Von verpasster Abfahrtsmedaille, dem Swiss-Klammer Franjo und geteiltem Leid mit Odi

Er stützte sich auf die beiden Skistöcke, steckte den Kopf dazwischen und senkte ihn Richtung Schneeboden im Zielsack. Aus und vorbei mit der Medaillenchance. Am liebsten hätte man den glpcklosen, hadernden Vincent Kriehmayr gegen den mit vielen Bandagen geflickten, von blauen Sturzflecken übersäten, sich selbst mit Nummer 1 bestätigen wollenden Attergauer Daniel Hemetsberger getauscht, dann hätte es vielleicht mit einem Podium  klappen können. So aber reichte es in der Königs-Disziplin Abfahrt auf der klassischen WM- und Weltcup-Pista Stelvio in Bormio bei teils Kaiserwetter nur zu einem Diplom für Platz 6 (Kriechmayr: „Das war eben zu wenig!“), höchsten Respekt für Daniel Düsentrieb und zu geteiltem Leid für Topfavorit Marco uOdermatt, der gleich eine doppelte Pille als Blechtrottel schlucken musste,  derweil sein interner Rivale Franjo van Allmen, als allzu menschliche Figur so etwas wie eine unbekümmert lockere Schweizer A(l)lm-Antwort auf unseren ewigen Abfahrtskaiser Franz Klammer. Fast so glucksend.

Der erste Wettkampf-Halbtag jedenfalls, das letzte Tofana-Abfahrtstraining in Cortina mit der unglaublichen US-Frau Lindsey – Amerika ist ja das Land unbegrenzter Möglichkeiten! – mit gerissenem Kreuzband auf einem Podestplatz und unsere Mädels noch auf Spuren-und  Liniensuche zu Medaillen inklusive, schien zumindest nichts Gutes oder gar die Razzia-beladene Torino 2006-Bilanz zu verheißen.Ob sich da noch eine Überraschung ausgeht? Abwarten, heißen Tee trinken. Schließlich haben wir noch unsere Asse im EiskanaL, die allesamt alles nur keine Dodel auf der Rodel sind -und dazu nicht nur einen echten Präsidenten-Boss vom (Titel- und Medaillen-Fach) haben, sondern dessen Freund und Erzrivalen aus Bayern, den Dreifach-Olympiasieger Schorsch Hackl, der sich am diebischsten freut, wenn er seinen ehemaligen sächsischen Teamkollegen als Ösi-Trainer ein Schnippchen schlagen kann. Wetten, dass er dann hzumindest ein, zwei oder auch drei Glühweingläser schlürfen würde. Motto: Carpe Diem!

Wie gesagt, es ist nicht enmal noch des ersten  Olympiatages Abend, es kann also bei diversen Weettä,mpfen  nioch immer da seine doer andere Positive, sprich: Medaillchen , herausspringen mit Beton ujng auf dass Damenslringen  mit Lsa Eder, die im Training bärenstark war; oin eimem Durchgang auch Nikas Prevc,  das ÖPendat zum Bruderherzh Domen, übertrumofen hagtte können. Denken wir einmal in den Dimensionen unser RadLOlympiasioegerin Anna Kiesenhofer, mkit der keiner in Tokio gerechnet hätte, die aber dann in Memoriam Toni Sailer nicht den Enzian-Blümchen am Fujjama gepflückt, sondern Sensationsgold gewonnen hatte. ,

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