Ich werde mich heute in öffentlicher, aber auch in eigener Sache zu Wort melden , denn beides zeigt, wie inzwischen die Nomenklatura, aber auch selbsternannte Möchtegerns in diesem Lande ticken. Nein, ich werde ich nicht mit dem Oberst Göd beschäftigen, der als österreichischer Bundesheer-Capo im betreuten ORF-Frühstücksfersehen seine Expertisen zum Ukraine-Russland-Krieg – natürlich ganz objektiv – zum Besten oder wie immer gab. Nein, auch nicht mit der possierlichen Sportmoderatorin, die ja mittlerweile im ORF, der neuen Sportchefin sei gedankt, mit ihren Kolleginnen im übertragenen Sinn die Hosen angezogen hat mit dem Stichwortbringer Stöger, der immerhin im Ausland erfolgreicher war als die heimischen Fußballer: Innen, die zuletzt WM- und EM-Endrunden verpassten. Das nur so nebenbei …
Hauptsache, dass es dem ORF in seinen Recherchen gelungen ist, unsere bisher im Verborgenen blühenden Weltmeister zu entdecken. Ja, wenn schon nicht in der Realität auf amerikanischem Rasen von San Francisco über Dallas, Kansas jnd Los Angeles, dann – entschuldigen Sie die Formulierung- zu Tisch! Jawohl, wir sind unschlagbar im Tischfußall! Nicht mit den Füßen, sodern mit flinken Händen, dke scneller drehen als alle anderen. Danke ORF, dass Du uns die wahren Helden neben den Arnies, Alabas und Konsorten vor Augen geführt hast. Kraftvoll, weil auch, das hab ich gesehen, ganz gut genährt. Eben Champions der anderen Art …
Wie man sich als halber Grand-Slam-Sieger verkauft, obschon es maximal im Einzel wie Doppel zum Achtelfimale gereicht hat, darin ist – Servus, meine Damen und Herren – die bullige Tennis-Antwort auf den Ski-ORF-ler, der die Komantschen hat pfeifen lassen, ein echter Champion. Beide im lasutern, unverfälschtem Kärntner Idiom. Anders als Armin A., der erst laut als Kommentator gab, als er die Karriere beendet hatte, kommentiert der Tirnierdirektor Kitzbühel-Turnierdirektor in seiner Sache gleich selbst die Spiele seiner Lieblinge, damit sicher keiner womöglich kritrisch in die Selbstbeweihräucherung mischt. Die DDR unseligen Angedenkems lässt in der Gamsstadt grüßem.

Wenn Sie das nicht glauben oder für eine Übertreibung halten, so kann ich Ihnen aus eigener Erfahrung, also in eigener Sache, versichern, dass wir dort angelangt sind. Als einer der ältesten Sport- und auch Tennisjurnalisten, der seit 1973 über dieses einst klassische Turnier mit Weltstars hat berichten dürfem, wurde meime Wenigkeit als aktiver Doyen mit täglichem, nonkomformistischem, kriktischem Blog mehr oder weniger beleidigend abgeschmettert. Nur für den heutigen 14. Juli, an dem ich sowieso durch medizinische Behandlungen verhindert bin, hätte man für mich fürs aktivierte Damen-Turnier (WTA 125, 5. Kategorie), eine Akkreditierung reserviert, sonst leider nicht, schon übervoll offenbar. Das ist natürlich durchaus verständlich angesichts der Menschenschlangen, die sich schon Montagnachmittag vor dem Sportpark auf die Zehen traten, um einem Live-Blick auf unsere eingebürgerte russische Staatsmeisterin und ihre afrikanische Gegnerin zu erhaschen. Ja, so heiß ging und geht es her in der Gamsstadt, in der ja neuerdings nicht die Gämsen, sodern die Bullen regieren. Sie können sich, werte Blog-Leser, sicher selbst einen Reim darauf machen….
