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Wenn rotweißrote Outsider im Staatsfunk uns die nsider zu heißen Weltsportthemen vorgaukeln

Was geschah am sonntäglchen Frauentag, einer der feministischen Erfindungen? Der oberste Boss des Staatsfunks ORF, der witzigerweise Weißmann heißt, musste von seinem Amt zurücktreten, weil er von einer, wie man hört, einst entlassenen Mitarbeiterin angeschwärzt wurde – angeblicher sexueller Übergriff und Missbrauch welcher Art immer wegen, so genau weiß man das nicht. Angeblich scnon vier Jahre her, aber seltdamer Weise erst jetzt ausgepackt, da die Generaldirektorswahl ansteht, bei der der jetzt Angepatzte und zumindest vorübergehend Abgetretene wieder kandidieren wollte/sollte. Inzwischen hat die im Zentrum abservierte Ingrid Thurnher am Frauentag die Macht übernommen. Mann oh Mann, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Dabei war der angeschwärzte Weißmann alles andere denn ein Hardliner oder Schwarzmaler…

Das nur zur Einleitung, denn auch der ORF-Sport mischte sich im Sport-am-Sonntag unter der feministischen Frau Rath-Zobernig in die Politik ein – ausnahmsweise nicht in heimischen  Kleinkram, der darauf ewartet, entsorgt zu werden, sondern ins aktuelle Welt(kriegs)geschehen samt seinen Auswirkungen auf den Weltsport. Wie die Fußball-WM in Mexiko, Kanada und vor allem in den USA, die sich ja mit Partner Israel im Krieg mit dem WM-Teilnehmer Iran befinden. Und wer war da als aussagekräftige Gäste geladen, darüber zu diskutieren? Der schlanke Politologe mit den leuchtenden Sportfan-Augen, seiner Marathon-Passion mit dem passenden Namen Filzmaier – und der ziemlich bonzengleiche, eher schwergewichtige Ex-Vizekanzler, Ex-Austria-Fast-Sargnagel und ÖFB-boss Josef Pröll!

Und was kommt heraus, wenn österreichische Zwerge von limks oder halbrechts als Outsider die Insider vorgaukeln? Das aktuell einfachste mediale Rezept, das es gibt – eine Anti-Trump-Tirade und FIFA-Beschimpfung wegen des Friedenspreises, den er erhielt – und von dem uns der weltweit geradezu gesuchte Donau-Uni-Krems-Doktor als Allwissender erklärte, dass er niemanden aus einer Jury kenne, die diese Tropäe an den US-Präsidenten verliehen habe. Was bei dieser seltsamen Befragung alles vermischt und vermengt wurde, wie man von der Unterdrückung der Frauen im Iran (Frauentag!) zu virtuellen WM- Schlüssen kam, das ging auf keine Kuhhaut.

Immerhin war der parteipolitisch punzierte, aber trotz seiner Gewichtigkeit wendige Fußballboss so klug, sich aus dem kriegerischen Weltgeschehen mit unvorhersehbaren WM-Folgen auf die österreichische Vorbereitung für die USA zu konzentrieren, wo mit Außen- und Innenministerium kooperiert und eine Task Force für die rotweißroten Fans auf die Beine gestellt würde. Sicher ist sicher, gell. Übrigens spielen wir in unserer Gruppe mit Jordanien und Algerien gegen muslimische Länder. Und da nbin ich mir sicher, dass die Algerier bis heute nicht vergessen haben, dass sie 1982 von uns und den  Deutschen in der Schande vn Gijon verschaukelt worden waren. Ob das den Allwissenden  noch in Erinnerung ist? Bosse sollten das eher wissen als virtuellle Thesen aufzustellen, die nichts als Luftblasen sind. So nebenbei sei erwähnt, dass es schon  1998 bei der Frankreich-WM ein Hochsicherheitsduell zwischen  den USA und Iran gab. Die Geschichten wiederholen  sich wie die Geschichte. Auch  wenn viele mit dem Frauentag nichts am Hut haben. 

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