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WIE UNSER SPITZENSPORT UNTER BABLER-REGIE ZUM KANONENFUTTER SCHRUMPFT

Zum Glück gibt´s unseren Felix namens Gall, der im Giro für Furore sorgt, zum Glück den vergoldeten,  schwergewichtigen Kite-Surfer Bontus, zum Glück hat die zwangsweise total verjüngte rotweißrote Eishockeytruppe aus der bitteren WM-Niederlage gegen die vor zwei, drei Jahren unterschätzten Briten soviel gelernt, dass sie heute das erste Schlüsselspiel gegen Großritannien mit 5:2 gewonnen hat. Aber ansonsten kann ich leider außer mehr als euphorischen Prognosen unserer selbstfabrizierten Kultfiguren zur Fußball-WM im Sommer aktuell nur von Misserfolgen berichten, auch wenn sie in der hierzulande überhandnehmenden PR-Strategie obendrein noch als Erfolg verkauft werden nach der Devise: Toll, dass zwei unserer Leichtathletik-Atouts sozusagen fünf nach 12 zur Diamond League nach Shanghai eingeladen worden waren.

Dass dort der Diskus-Routinier Lukas  Weißhaidinger mit fast sieben Metern Rüclstand zum Sieger Ceh nur Achter wurde und der U20-Europameister Enzo Diessl über 110 Hürden in 13,57, also etwa drei Zehntel über seiner Bestzeit, nur an 9. Stelle landete, also beide in besseren Statistenrollen, gibt doch zu denken. Shanghai und Beletage sind halt nicht Eisenstadt und Schwechat, wo nan sich’s richten kann. Der Einwand, es wäre ja erst Saisonbeginn, ist alles andere denn sticchhaltig, denn auch für jene internationalen Topstars, die schon jetzt mit Topleistungen aufwarten, ist´s ja kein Saison-Highlight, vielmehr die erste Standortbestimmung, wo sie dieses Jahr stehen. Wie beim anerikanisch-schwedischen  Überflieger Armand Duplantis, der nach übersprungenen 6,12m schon zum DL-Auftakt einen  vorerst gescheiterten Stabhochsprung-Weltrekordversuch von 6,32m ins Visier nahm. Er springt fast einen Meter höher als der beste Österreicher…

Man kann mit Fug und Recht sagen, dass es seit der Machtübernahme des angeblichen Ex-Basketballers, Medien-, Kultur- und Sport-Ministers, zusätzlich Vizekanzlers Andreas Babler, sieht man von der nicht unglücklichen WM-Qualifikation ab, eher rasant bergab statt bergauf geht. Wer´s nicht glauben will, dem seien die Jüngsten Resultate vor Augen gehalten: 25:26 im Habdball-WM-Play-off in Graz, die Golfer Straka und Wiesberger bei den PGA-Championships ebenso am Cut gescheitert wie Emma Spitz in der European Ladies Tour, außer Siegen der Importrussin Potapova eine Niederlage nach der nächsten von den anderen hochgehypten Tennis-Damen und „Daviscuphelden“, dazu ein blamables Ofner-Aus in der 1. Quali-Runde von Genf gegen die Nr. 345 (Feldbausch, Sz). Auch bei den TT-WM-Teams um einen Mittvierziger wie Robert Gardos als Nr. 1 und der Import-Moldauerin Polcanova gab’s nur ein Achtelfinale, von den Schwimmer: Innen wurde nichts   gehört oder publik, als wären sie untergetaucht. Und die EM-Medaillen, die bei den Schützen gewonnen wurden, holte man fast nur in nicht-olympischen Bewerben, also zweiter Klasse, denn seit dem Hammerer-Gold (1960) stehen die Schusskanonen nur bei den Sommerspielen in der Auslage. Beachvolleyball-Teilerfolge werden in Turnieren errungen, die sich Masters nennen, aber zweit- bis drittklassig sind. Neusiedl als Beach-Pendant zum LA-Schwechat. Ss sind die Zahlen und Daten, wöhrend es sich bei den Schwurblern um.die verlängerten Arme de Sportministers handelt. Wpäürde sich der meist im Ausland befindliche Giro-Star Felix näher damit beschäftigen, müsste ihm die Gall‘ hochkommnäen, was da wie und warum es generell so (schief) läuft…

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