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Alte Größen oder jüngere Skistars – Nachhaltigkeit als beste Versicherung

Ob Bank, ob Versicherung, von Raiffeisen oder Uniqa, was deren Sport-Förderung und Sponsoring betrifft, so stimmt es, wenn sie von Nachhaltigkeit sprechen – und davon, sich mit vereinten Kräften aus Krisen oder anderen Rückschlägen zu ziehen. Von Eberharter, Raich und Schild-Schwestern bis zum Doppelolympiasieger Matthias „Motl“ Mayer und der mehrfach durch Sturz-Verletzungen gebremsten Einmal-Weltcupsiegerin Christine Scheyer, sie alle sind schon Jahre und Jahrzehnte ein Teil des Uniqa-Teams, das für alle seine (Ski-)Sportler sozusagen eine existenzielle Versicherung geworden ist. Auch und vor allem dann, wenn Risse nicht nur im Knie in die Quere kommen. Also ist es auch legitim, wenn der Sponsor seine sportlichen Testimonials (in Etappen) bei (TV-Live-)Pressekonferenzen vor den Vorhang bitten, um dort aus dem Nähkästchen zu plaudern oder aber, wie Motl, seine verbale Schlagfertigkeit („Eine typische Reporterfrage …“) zu demonstrieren.

Mayer und Scheyer, was sich übrigens schön reimt, nahmen auch Bezug auf diverse Reform-Ideen der neuen FIS-Führung unter dem inzwischen emeritierten Head-CEO Johan Eliasch (und ÖSV-Altpräsidenten Schröcksnadel). Verständlich, dass sich die Speed-Spezialisten natürlich dagegen aussprechen, dass der Super G aus dem Skiprogramm gestrichen wird. Verständlich aber auch, dass sich beide Head-Piloten für Vorschläge ihres früheren Chefs und Geldgebers durchaus erwärmen, „weil ich immer offen für Fortschritt bin. Und was die Einbeziehung von uns Sportlern betrifft, so hat sich da viel mehr getan als früher!“ Leif Kristian Haugen als Athletensprecher wäre da sehr aktiv und FIS-Boss Eliasch habe sich zuletzt in Sölden auch mit ihm länger unterhalten, um zu hören, was ein Doppelolympiasieger zu sagen hat.


Stichwort Olympia 2022 in Peking oder besser, was den Skirennlauf betrifft, in den mittelhohen, eiskalten Kunstschneebergen hoch im Norden Chinas. Alles Kunstschnee, so berichtet Mayer, was aber nichts Neues wäre für die Alpinen, die sich schon demnächst in Copper Mountain nahe der Weltcupstation Beaver Creek auf den Speed-Auftakt Ende November/Anfang Dezember vorbereiten. „Dort“, so Patrick Riml, ÖSV-Leiter Leistungssport, früher US-Alpinchef, „gibt´s ähnlich aggressiven Kunstschnee wie in China. Und dort präpariert der gleiche Cowboy Johnson die Pisten, der sie auch für die Olympischen Spiele ab Dezember vorbereitet!“

Jetzt liegt es an den beiden Testimonials, sich vor und für Olympia in die beste Form und Ausgangsposition zu bringen. Da könnte der Motl aus Afritz als Doppelolympiasieger der runderneuerten, aber schmerzfreien und olympisch unerprobten Christine Scheyer wertvolle Tipps geben, wie man das macht. Keiner könnte das im „Uniqa-Teamwork“ ja besser als ein Golden Boy…  

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