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Italien feiert mit Streif-Sieger Franzoni einen Speed-Star als neuen Tomba la Bomba

Am Tag, als die vordem noch so zuversichtlichen ÖSV-Speedfahrer Doppelweltmeister Kriechmayr mit Platz 13 Die schlimmste Pleite im Streif-Klassiker kassierte, die es in Kitz je gab, jubelte der Italiener Giovanni Franzoni, 24, nach dem Super-G-Sieg und dem ersten Abfahrtspodium am Lauberhorn (3.) über seinen Triumph, „der unfassbar ist in dieser unglaublichen Atmosphäre, es ist wie ein Kindheitstraum, der wahr geworden ist!“

Traum nach Alptraum im Sommer, denn der neue Topstar der Speedszene, der einst auch Juniorenweltmeister war, sich aber seitdem enorm weiterentwickelt hat (im  Gegensatz zu unseren Starlets), war der beste Freund des in Chile gtödlich verunglückten Teamkollegen Franzoso, dessen er trotz allen Siegesrausch im Zielraum der Abfahrt mit einer Mischung aus Freuden. und Trauertränen gedachte. Es muss wojl Rennluferblut in den Adern fließen, um so etwas wegzustecken, um bei Highspeed von fast 150km/h zu gewinnen. Mich hat das unwillkürlich an die Formel-1-Anfänge des Niki Laudfa erinnert, der anno 1973 in Zandvoort nicht halt gemacht hatte, als andere Piloten vergheblich versuchten,  den Briten Williamson aus dem ungekippten, brennenden Boliden zu retten. Warum er es nicht tat, erklärte er ohne Wimpernzucken so: „ich werd´m ja fürs Fahren und nicht fürs Parken bezalt!“ So tickt der Geschwindigkeitsrausch.

Zurück zum Thema des Tages in Kiktzm wo sehen und gesehen werden, scchau nach bei Arnie, ganz wichtig ist. Jedenfalls regierte alles Franzoni auf Kosten von Odi, der trotz des Super-G-Doubles weiter auf seinen ersten Abfahrtsssieg warten muss, den er in Anspielung auf den Klassiker nur um 0,07 Sekunden buchstäblich gestreift nat. Als T V-Konsument, der vorsichtshalber im Pressezentrum blieb statt umgerannt zu werden,  muss ich Odermatts Aussaghhe wiedersprechen, weil es für den Augenzeugen leider keine perfekte Fahrt war, sondern ein einziger kleiner Fehler das Rennen für den Azzurro entschied, dessen Südtirol-Kollege- und Kitz-Spezialist Floran Schieder noch vom französischen Maximal-Akrobaten Maxime Muzaton vom Podest gestoßen wurde. Von Podesträngen wie früher die Regel auf der Streif konnten die ÖSV-Läufer, ob etabliert wie Krichmayr und Co, ob jüngere  Spunde wie Ploier oder Wieser, n ur bis zu Zwischenzeiten träumen, ehe der Speed entweder über Können oder Kräfte stieg bis zu dem einen oder anderen Sturz oder Ausfall.

 

Das ist die sportlich traurige Wahrheit aus rotwereißroter Perspektive, bei der der sonst so klatschfreudigen ÖSV-Präsidentin das Lachen verging, wobei als kleines Detail am Rande die ehemalige Slalomkanone Roswitha fast schon als Erkennungszeichen große rote Ohrringe im verpatten „Design“ des nicht mehr ganz neuen ÖSV-Brennnolz-Logo trug. Als postiven Aspekt hob Frau Stadlober hervor, wie toll dieses Streif-Spektakel vom Ski-Club Kitzbühel mit seinem Boss Dr. Michael Huber an der Spitze organisiert worden wäre. Gratulation der einstigen Ski-Nation Niummer 1, aus der trotz topographischer Vorteile ein Weltmeister im Veranstalten geworden ist. Ob und vor allem wie sich das bei und bis Olympia ändern soll, bleibt zumindest  für ein Rätsel.

lle der  Besten bei derf Medaillen jagd so schnell gehen können wie bei Fräulein Scheib in Spindlermühle, das wird sich in Kürze zeigen. Italien jedenfalls feiertv mit Giovanno Franzoni einen unglaublich sympathischen neuen Tomba la Bomba – nicht zigzag wie damals, sondern auf  der schnellen Abfahrtsseite. Uns kann da nur der Neid fressen….  

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