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Mediale Giftpfeile im Schröcksnadel-Erbfolgekrieg

Was sich rund um die Nachfolge des Langzeit-Skipräsidenten Peter Schröcksnadel abspielt, vor allem hinter den Kulissen, wo eigentlich viele interne Gespräche bleiben sollten, das spottet jeder Beschreibung. Und hochinteressant ist vor allem die Tatsache, dass sich in erster Linie und ganz besonders jene regionalen oder provinzialen Apparatschiks ins Zeug legen, von denen man/unsereins bisher nicht wüsste, welch außergewöhnliche Leistungen sie geboten oder lukrative Verträge sie abgeschlossen hätten. Kurzum, es hat der Kampf von Diadochen eingesetzt, über die mit Verlaub höchstens ein Amtsschimmel wiehern kann. Da geht es um die Zukunft eines 50-oder mehr-Millionen-Euro-Unternehmens und da strampeln von Bauunternehmern bis zu Studienräten, von Anwälten bis zu Nationalräten, von WM-OK-Chefs, die eigentlich dankbar sein müssten, bis zu Flachland-Indianern, die gern bei einem Präsidentschafts-Kandidaten urlauben, alle möglichen Unbekannten in einem medialen Auf- bis Amoklauf, als ginge es beim Schröcksnadel-Erbe nicht um eine integre Nachfolgeschaft, sondern fast schon um Mord und Totschlag.

Was immer diese Königs- oder Doch-nicht-Königsmacher auch mit falschen Mutmaßungen und gezielten Indiskretionen bezwecken, ist mir als unparteiischer Beobachter im immer schmutzigeren Duell um die Chefsache immer schleierhafter, erinnert mich aber langsam an die politische Eskalation in den USA, wo das Land und Volk unter den ehrbaren, aber heuchlerischen Rufen nach einseitiger Einbahn erst recht gespalten wurde. Ob sich der unter Schröcksnadel vom brustschwachen Amateurverband zum Multimillionen-Euro-Unternehmen mutierte Skiverband so eine Entwicklung leisten kann oder gar darf, das sei dahingestellt.


Und ob sich eben jener, diverser kreativer Entwicklungsschübe wegen als Professor h. c. geadelter Schröcksnadel sich zum Abschied noch gefallen lassen muss, von vergleichsweise Nullerln als autokratischer Versager im Nachfolge-Spiel via Funk, Fernsehen, Print- und sozialen Medien geprügelt zu werden, hat was von Scherz, Satire und Ironie ohne tiefere Bedeutung an sich. Bei allen Fehlern, die dem Demokratur-Freund Schröcksnadel in 31 Präsidentenjahren unterlaufen sind – jedem der Millionen-Erben, ob Walchhofer, ob Götschl, ob eventuell eine dritte, unbekannte Person, kann man zum einen nur wünschen, dass er sich nicht öfter irren möge als der scheidende Boss. Und zum anderen, dass ihnen sowohl ein Hickhack als auch Giftpfeile aus dem Hinterhalt erspart bleiben, wie sie derzeit im Final Countdown des Erbfolgekriegs von “Wahlmännern” und sonstigen Anhängern bis “Anschwärzern” abgefeuert werden.  Wie eingangs erwähnt – diese kleinkarierte, geltungssüchtige, egomanische Schmalspurmethoden spotten jeder Beschreibung…

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