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NOTIZEN AUS DER WELT DES SPORTS

RADSPORT. Straßen-EM im Raume Denthe (NL): Einzelzeitfahren: Österreichs Pedalritter: Innen aus Tirol trumpften heute groß auf. Nur sechs Wochen nach der völlig unerwarteten WM-Bronzemedaille wurde Christina Schweinberger auch bei der Europameisterschaft wieder Dritte im 26km-Remnen gegen die Uhr, auf Silber (Henderson, GB) fehlten ihr nicht einmal eine Sekunde. Mit der Schweizerin Marlen Reusser siegte eine der Favoritinnen, die Oranje.Meisjes gingen in Emmen leer aus.

Bei den Juniorinnen (19,8 km) verpasste Tabea Huys, Jahrgang 2005, Zillertalerin mit väterlichen belgischen Wurzeln, als Vierte die Bronzemedaille um acht Sekunden, auf die italienische Favoritensiegerin Venturelli fehlten 41 Sekunden, ihr Stundenmittel betrug tolle 45,66 km/h.

Das Multitalent aus Tirol, das auch im Schwimmen und Triathlon schon A Juniorenerfolge feierte, hatte ihr Potenzial auch schon als Elfte der Junioren-WM in Glasgow angedeutet – auch ohne für sie maßgeschneidertes Spezialrad.

Die Schwimmkarriere von Tabea, die auch einige Podestplätze in der allgemeinen Klasse erreicht hat, droht im Gegensatz zu Rad und Triathlon an den schwierigen Rahmenbedingungen zu scheitern. Da die nahegelegene Wasserwelt Wörgl (25-Indoor-Sportpool) geschlossen wurde, musste Tabea von ihrem Trainer-Vater Mario vom Zillertal (Verein Make it happen) fünfmal die Woche zum Training nach Innsbruck chauffiert werden, jedes Mal etwa 150km und drei Stunden Fahrzeit.

Was ihre ausgeprägte Stärke auf dem Rennrad betrifft, so kann man gespannt sein, wie sich Tabea beim Junioren-Straßenrennen schlägt:

TENNIS. Lay-jet-Challenger in Bad Waltersdorf, Einzel, 1. Runde: Kleines Erfolgserlebnis für den zuletzt ziemlich gebeutelten Filip Misolic. Der Austro-Kroate schlug den Deutschen Timo Stodder /Nr. 249) in dem am Vortag wegen Dunkelheit  abgebrochenen Duell nach Kampf mit 6:1, 5:7, 6:3. Daviscup-Antiheld Novak steht bereits im Viertelfinale. 

FUSSBALL. Zur Neuauflage des in San Siro anno 1970 mit 2:1 gegen Celtic Glasgow gewonnenen Meistercup-Finales wurde der damalige Feyenoord-Starlegionär Franz Hasil am Dienstag nach Rotterdam eingeladen. Hasil, der damals mit einem vom grimmigen Libero Israel per Kopf ins Tor abgelenkten Freistoß das 2:1 in der Verlängerung eingeleitet hatte, erlebte diesmal im Kreise alter Teamkollegen einen glatten 2:0-Sieg der Holländer über die Schotten. Über Franz, den ersten Europa-und Weltcupsieger Österreichs, wird in einigen Tagen aus ganz anderen, ebenfalls schönen Gründen zu berichten sein.

 

 

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