Wie man sieht, scheint das nach den einstigen Verpflichtungen der dänischen Top-Kicker Bjerregaard und Söndergaard, des Schweden-Teamspielers Lindman und viel später eines Norwegers wie Jan Age Fjörtoft ein richtiger Glücksgriff gewesen zu sein. Jedenfalls wurde das vom grünweißen Trio Infernal mit Wrabetz, Katzer und Hofmann den Medien so untergejubelt mit dem Unterton: Hurra, Heuraka – wir haben aus einer elitären Auswahl von 33 job-, sprich: arbeitslosen Kandidaten bei der schwierigen Qual der Wahl den allerallerbesten gesucht, gefunden und engagiert. Ob´s richtige von zwei Thoruns war, die es gibt, wovon es einen von Augsburg ins Geldparadies Arabien verschlagen hat, könnte uns ein in die Jahre gekommener, seit Jahrzehnten bestens vernetzter Spielervermittler aus Wien verraten – wenn er wollte oder dürfte.
Der Einstand für den Dänen, der noch kein Deutsch, sondern Englisch parliert, was besonders wichtig ist, wenn man viele französische Legionäre kin seinen Reihen hat, fiel ja schon in und nach der doch dreiwöchigen Vorbereitungszeit mit dem Camp in Marbella wirklich vielversprechend aus, da Rapid, kaum zurück von der Costa del Sol und dem spanischen Frühling in den Wien-Winter, von Györ eine auf die Rübe bekam. Macht ja nichts, alles nur Test, bei dem der ganze Kader ein- und durchgewechselt wurde, als würde man Hemden zum Waschen tauschen …


Dank Umsicht der Rapid-Führung durften beim vergleichsweise Provinklubn Ried die falschen Grünen jubeln.
Die Probe aufs Exempel fiel im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres, auch wenn´s nur im ÖFB-Cup-Viertelfinale war, richtig bombastiscb aus mit einem Schuss ins eigene Knie, nicht wahr. Mit Rapid ging´s schon nach zwei Minuten bergab statt bergauf mit dem 0:1, ehe der untauglichen Offensive des Angriffsfußballpredigers Johannes Hoff-Thorun das 0:2 und als Drüberstreuer noch das 0:3 beim erst im Vorjahr ins Oberhaus heimgekehrten Provinzklub Ried aus dem Innviertel folgte. Ja, genau so hab ich mir das Comeback des ehemaligen Rekordmeisters, der sich vom zu violetten Stöger nash dessen Anfangserfolgen heimlich, still und leise getrennt hatte, um den unbekannten Dänen zu holen, vorgestellt. Den ersten Cupsierg der Rapidler nach 33 Jahren hat er jedenfalls bei der Premiere um Eckmeilen verpasst.
Was aber häre ich als Erklärung, um nicht zu sagen Entschuldigung dfür diesen peinlichen Fehlstart trotz bester Vorbereitung und Eingewöhnung als Cheftrainer, der sich aucb noch geschasste Norwich-Kollegen als Assistentren geholt hat? Expressis verbis und auch dem Sinne ließ man Fans und Medien wissen, dass Rapid spästens im April reif für den tollen Thorun-Fußball und damit richtig in Schwung und bei Schuss sein werde. Und was geschieht mit den Hütteldorfern bis dahin? Ja, diese Frage darf ich ja wohl stellen amgesichts der dreisten Ankündigung, die eher nach einem Aprilscherz klingt.
Langsam wird´s höchste Eisenbahn für die Erkenntnis, dass es sich beim Trio-Infernal (mit der Vize Legenden-Sschwiegertochter Egger-Hanappi, dfer Exx-Rektorin als Feigen- oder vierblättriges Kleeblattl), dabei vor allem beim Sportdirektor faszt schon um Ketzer handelt, die Rapid zwar noch nicht wirtschaftlich – da wird die Stadt Wien wie beim Erzrivalen Austria mit ihren Linksverbindern davor sein – dafür aber sportlich-fuballerisch in den Ruin treibt. Und das ist ein Verrat an den Fans, vom harten Kern, der im Kleinstadion des nächsten Präsidentin-Annerl-Gegners Hartberg vor gfar nicht so langer Zeit gewütet hatte, ganz zu schweigen. Wie lange noch, um mit dem alten Rom und Ciceros Brandrede gegen Polit-Rabauken Catilina zu schließen, willst du, grünweiße Führung, deine Spitzenposition mit Sanktus des vom ORF-Chef zum Rapid-Spatzen gesunkenen Wrabetz noch missbrauchen? Und uns mit Trainern anschwindeln, die nicht gut genug waren für Norwich, Nachzügler nicht der ersten, sondern der zweiten englischen Liga? Eine absolute Niedertracht!













