
TENNIS. Australian Open, Herren-Finale: Auch wenn nichts aus dem historischen 25. Grand-Slam-Sieg von Novak Djokovic, blag der Aten aus, ald 39, geworden ist, so schrieb sein 22jähriger Bezwinger Carlos Alcaraz azus Spanien in einem 3:01 Stunden dauernden, hochklassigen, fesselnden Endspiel alternative Tennisgeschichte als jüngster Spieler, der mit seinem ersten in Melbourne alle vier Grand-Slam-Titel gewinnen konnte – den das Jahr übergreifenden, nicht Jahres-Grand-Slam, den zuletzt Rod Laver zweimal in dern 690er.Jahren errungen hatte. Nach der 6:2, 2:6, 3:6, 5:7-Niederlage wirkte der Altspatz „Djoker“ nicht niedergeschklagen, sindern so aufgekratzt wie seit Jahren nicht mehr. „Ich war eher auf eine Siegerrede vorbereitet“, meinte der zehnmalige Melbourne-Sieger nach seiner ersten Finalniederlage gzunm Gaudium der Fans, um dann Alcaraz zu seinem tollen Finalspiel zu gratulieren und zu dessen sechstem Major-Titel. „Aber du bist noch so jung, du hast noch viel Zeit, um mich ein- ond zu überholen.“ Zudem bekankte sich der Neo-Grieche aus Serbien für die Unterstützung des Publikums, „ohne die ich nie in ein Finale gekommen wäre, mit dem ich zuvor ehrlich gesagt nicht gerechnet hätte …“ Und besonders hofierte er seinen alten Rivalen Rafael Nadal, den letzten spanischen Sieger vor Alcaraz, als man Djokovic als Impfmuffel ausgesperrt hatte. „Es ist mir eine Ehre, dass du gekommen bisgt, um mich im Finale zu sehen!“ Was den Post-Match-Auftritt auf Englisch betraf, war der Djoker dem Spanier so weit voraus wie im esten Satz. Am Eende ging dem 17 Jahre älteren Rekordsieger nach der fünfstründigen Semifinaklsdchkacht gegen Sinner mit abhandengekommenen ersten Aufschlägen der Atem aus. Wenn der Zahn der Zeit nagt, dann ist man ihm beium bestgebn Widerstandswillen eben ausgeliefert.
SKI ALPIN. Weltcup-Abfahrt in Crans-Montana, Wallis, als WM-Generalprobe 2027: Der Schweizer Vorjahrssieger Franjo von Allmen war auf der Highspeed-Piste bei idealen Wetterbedingungen eine Klasse für sich, gewann vor dem Südtiroler Evergreen Dominik Paris aus Meran und dem US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle, dem spätgeborenen Sohn der Slalom-Oympiasiegerin Barbara Cochran von Sapporo 1972, und der Schweiz-Ikone Odi Odermatt. Die Österreicher spielten keine Rolle, nicht einmal als Edelstatisten. In Abwesenheit von Ex–Doppelweltmeister Kriechmayr und RTL-Weltmeister Haaser, allerdings Abfahrts-Greenhorn, landeten der Trainingsvierte Hemetsberger und Super-G-Spezialist Babinsky nur auf den Plätzen 15 und 16, eine veritable PLeite kurz vor Olympia in Bormio, wo in einer Woche die Herren-Abfahrt ansteht – allerdings auf der ganz anders gearteten Stelvio-Strecke mit ganz anderen Herausforderungen. Die Hoffnung stirbt zuletzt…
SKI NORDISCH. Nordische Kombination, Seefeld-Triple-Klassiker: Der Sprunglaufsieger Stefan Rettenegger wehrte sich lange, musste aber auf der Zielgeraden dem Norweger Jens Oftenbro dum knapo vier Sekunden den Vortritt lassen. Ex-Doppelweltmeister Johannes Lamparter wurde hinter seinem Vortagsbezwinger Geiger und Oftenbro-Bruder Einar nur Fünfter, Gfreiderer belegte Platz 10. – Damen (nicht olympisch). Ebenfalls Nofrwegen-Sieg durch Ida Maria Hagen vor den US-Amerikanerinnen Brabec und Gerarthy-Moan. Purker wurde in Abwesenheit von Lisa Hirner als beste ÖSV-Teilnehmerin beim Heim-Event für sie gute Neunte.


SKISPRINGEN. Weltcup auf der Halbflugschanze in Willingen, Sauerland, Deutschland. Herren: Der Überdrüber-Flieger Domen Prevc aus Skowenienn deklassierte die Konkurenz mit einem Vorsprung von 323 Punkten auf den Japaner Nikaido und Lokalmatador Philipp Raimund. Die ÖSV-Adler stecken just vor Olympia in einem Tief, insbesondere der sonst so verlässliche Sieg-und Podiunspringer Stefan Kraft, der sich als leider Kraftmeier a. D. gerade noch fürs Finale qualifiziert hatte und dann Vorletzter (29,) wurde. Bester Österreicher war der ebenfalls mit der Selbstverständlichkeit des Seins ringende Vorjahrs-WeltcupsiegerDaniel (ohne Düsentrieb) Tschofenig als 12., 14. Fettner (14.), Schuster (15.), Ortner (17.) und Aigner (23,). Der ehemalige Juniorernweltmeister Zografski aus Bulgarien, der mit den Deutschen unter dem Österreicher Horngacher trainier, landete wieder vor den besten ÖSV-Springern. Warum Sportdirektor Stecher, derald Kpmbinierer on der Schanze kam, mit seinen kriselnden Medaillenkandidaten vor dem ersten olympischen Bewerb auf der Normalschanze in einer Woche noch auf Flug- und Halbflugschanzen das Selbstvertrauen weiter in Miteidenschaft zog statt etwa in Villach oder Ramsau auf 90er-Schanzen trainieren, ist mir schleierhaft. – Damen: Die Norwegerin Kvardal gewann vor der Japanerin Maruyama, woimit das Duo die Siegersserie der Prevc-Schwester Nika stoppten. Ohne Premieren-Siegerin Lisa Eder (verkühlt) gab´s keine Podestchance, die zuletzt verbesserte, konstante Julia Müllbacher wurde 13.













