Wenn in Kitzbühel mit Sommer und, Sonne auch der Schwarzsee zur Abkühlúng wie zur Sonnenbräune regiert, ist Tennis bis nachmittags nur zweite Wahl in der Gamsstadt, wobei die Damen bis zum ehemaligen Trainingsplatz des ehemals einseitig gedeckten Center Courts spielen dürfen. Alles nur Nebensache zumindest bis sonntag, wenn die Würfel fallen, wer Fußballweltmeister wird – der Südamerika-Sieger und Titelverteidiger Argentinien oder aber als Herausforderer der unglaublich kompakte Europameister Spanien, der ganz schwach gegen Cap Verde begonnen nd umso stärker gegen die Briten in der siegreichen Vorentscheidung – vorerst – aufgehört hat.
Opfer dieser Wende, die den Anfang vom Ende des englischen Traums bedeutete, nach 60 traumatischen Jahren den World Cup heimzubringen ins Mutterlamd des Fußballs. Und wer ist schuld daran, dass die Gauchos in den letzten 30 Minute den englischen Traum hat platzen lassen? Die Müdikgkeit samt Krämpfen, weil die Briten mehr als jedes Team rund um die halbe Welt bis Mexiko City und retour geschickt worden waren, weshalb sie sich einzuigeln versuchten? Oder waren´s Fehlentscheidungen des jetzt vielkritisierten deutschen Trainers, die ihn trotz Bestätigung des Vertrags bis zur EM 2028 wohl zum Teufel wünschen würden. Wo sonst, wenn nicht bei den angriffswütigen Briten sollte das Prinzip regieren: Angriff ist die beste Verteidigung!Dass es der Trainer umgedreht hat, führte zum Happy End für die Argentinier mit Lionel Messi, der als erster Spieler seit dem legendären König Pele zum zweitem Mal in Folge den WM-Titel gewinnen könnte. Dann wäre der Kleinste tatsächlich der vielleicht größte Spieler aller Zeiten. Alles noch Zukunftsmusik, die aber schon in den Ohren klingt. Wir warten schon ungeduldig, wer von den Ballünstlern später Tore den großen Coup schafft..
