Ja, das ist ein Thema, da schnalzt der vor allem deutsche, unser und anderer Länder Boulevard mit der Zunge. Logisch, denn jetzt weht ein Hauch von – nein, Sex kann man da (noch) nicht sagen, höchstens ein Häuchlein, verbunden mit einem mehr oder weniger schmerzhaften Stich nicht mitten ins Herz, sondern in den Penis oder, weil die Mehrzahl gehört hat, dass Man(n) mit einem derart gewachsenen, vergrößerten und verklebten Prachtexemplar die Anzugfläche im Schritt vergrößert und damit auch den Auftrieb erhöht, soll neuerdings das sonst für kosmetische Eingriffe bekannte Spritzmittel Hyaluron eine wichtige neue Rolle gespielt haben bei der Entdeckung der neuen Springerwelt.
Beweise dafür, dass neuerdings und hinterrücks das Renpferd im Skispringer buchstäblich beim Schwanz aufgezogen wird, gibt’s noch nicht, sondern nur Spekulationen, dass auf derart schlüpfrige und bisher nie angedachte Weise gedopt wird. Und stell dir vor, der pensionierte Mayer Walter als einst verteufelter Bösewicht und Mastermind des organisierten Dopingverbrechens ist nicht einmal am Rande dabei, weil der Salzburger fern von Olympia und Heimat Eben/Altennarkt ganz andere Hand anlegt. Mayer zimmert nämlich an einem Kellerstüerl in der neuen Wahlheimat Burgenland. Motto: In vino veritas. Frugal, nicht kriminell.
Da, wie eingangs gesagt, dieses hyaluronische Spritzenthema ein wahrer Mediengenuss geworden ist, vor allem bei Bild, naben die WADA-Dopingjäger erst die Ohren geslpitzt und dann im Brustton ihrer Überzeugung erklärt, sie würden im Falle eines Betrugsfalles ohne Rücksicht auf Verluste durchgreifen. Da bleibt´s nicht beim neuen Material-Scharfrichter Mathias Hafele, dem ehemaligen Skispringer aus dem Ländle, der sich vorerst mit angezogenen Sportler: Innen beim Vermessen der Anzüge begnügen muss, was aber, wenn man der Causa prima auf den Grund gehen will, natürlich nicht genügt, weil´s ja ums Vermessen des aneblich besten oder verbesserten, vergrößerten Stücks der Schanzenmander geht.


Wie aber und vor allem wann wird kontrolliert, weil Kontrolle besser als Vertrauen ist, das ja vielfältig in letzter Zeit missbraucht wurde. Demnach lautet die Devise der Dopingjäger – nicht lachen, sondern nackte Tatsache: Zeigt her eure Zipfel. damit wir messen können/müssen, wie groß sie sind oder aber wie klein sie waren, sollten wir womöglich klitzekleine „Einschüsse“ finden wie bei – soll ich wagen, das zu schreiben – den Junkies rund um Bahnhöfe. Ja, wo führt das noch hin, wenn eine paar Zentimeter mehr zu ein paar Metern mehr führen sollen oder können? Und jetzt sind sie mir nicht böse, wenn jch diese Frage in den Raum.stelle: Was machen wir mit den Damen, bei denen ja der Hase im Pfeffer für einen biomechanisch-physiologisch-biologischen Normalverbraucher wie mich nicht daran liegt, das Rennpferd im Springinkerl beim Schwanz aufzuziehen, weil man wohl die Vorteile/Nachteile nicht unten finden kann, sondern eher bei den Brüsten, die – so glaube ich – möglichst kindlich platt und glatt sein müssen, damit die Auftriebsfläche vergrößert wird.
Ob sich die eine oder andere schon Termine bei Worseg und Co gebucht hat, weiß ich nicht. Nichts Neues ist ja, dass Homunkulus umgeht im Spitzen- und sogar Hobbysport. Und dieses Teufelchen heisst nicht Walter Mayer, der ein Lercherl ist gegen die Alchimisten und messercharfen Rechenkünstler von heute. Warten wir ab, was uns die künstliche Intelligenz an Verdrehung der Natur/Natürlichkeit noch alles bis zum Unermesslichen serviert im Namen des Fortschritts und des Verbots, das Pferd beim beim Schwanz aufzuziehen. Bühne frei für eine Boulevardkomödie, es sei denn, es folgen noch unglaublichere Akte. All das einst Undenkbare ist heutzutage denkbar und nicht mehr tabu…







