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Fussball

Da es der Genderwahnwitz will, geht´s der deutschen MANNSCHAFT an den Kragen

Die Meldung des gestrigen Donnerstages, 28. Juli 2022? Nein, nein, nicht das Aus von Lokalmatador Dominic Thiem in Kitzbühel gegen den deutschen Außenseiter Yannick Hanfmann, Nr. 130 der
Welt, der ihm samt Regen einen Strick gedreht oder Streich gespielt hat. Nein, nein, nicht der nach souveränem Beginn am Ende gerade noch erzitterte Aufstieg der Rapidler mit dem 2:1 in Danzig. Nein, nein, nicht das große Klopp-Lob für die Salzburg-Jungbullen beim 1:0 um die goldene Ananas.

Nein, nein, die aller aller wichtigste Meldung, bei der Sport allerdings nur Trittbrettfahrer der Kleingeldpolitik ist, hab´ ich dann mit einem Stoßseufzer der Erleichterung beim deutschen Fernsehen in den Nachrichten gehört. In großen roten Lettern, um sich noch einmal einzuprägen, worum es geht, besser: worum und warum es nicht mehr geht, war das Insert zu lesen: DIE MANNSCHAFT! Genauer gesagt, dreht es sich um die deutsche Fußball-Nationalelf der Männer, viermal Weltmeister und dazu Vizeweltmeister. Elfe soll´s weiterhin  geben, nicht aber als MANNSCHAFT!


Nein, nein, in Zeiten wie diesen, in denen deutsche Grünpolitiker von Harbeck bis Baerbock mit einer Selbstverständlichkeit, die ihresgleichen sucht, alles noch schnell aus dem deutschen Wortschatz und aus den deutschen Köpfen entfernen wollen, geht das nun wirklich nicht! Mannschaft? Um Gotteswillen, welch ein Frevel, da Gender-Parität bis zum Geht-nicht-mehr angesagt, nein: angeschafft ist! Schon gar nicht, wenn die aktuell gefeierten deutschen Fußballfrauen am Sonntag in Wembley gegen England um den EM-Titel kämpfen! Das allein scheint so heldenhaft und historisch zu sein, um angesichts dessen den deutschen Kickern nicht die Hose auszuziehen, dafür aber auf höchsten Befehl den einst taxfrei verliehenen Ehrentitel (erst recht nach der Vereinigung) „DIE MANNSCHAFT“ nach der schändlichen, aber allseits abgesegneten Qatar-WM 2022 zu entfernen!

Weg mit ihm, diesem Macho-Spiegelbild der Ewiggestrigen, fort mit Schaden – so und nicht anders denken diese semantischen Wortklauber, Mehrheit terrorisierende Minoritäten, vom Matchrausch gepackte Klimaschützer, die sich aber andererseits nicht entblöden, in Selbstverleugnung ins verteufelte Vorgestern  zu flüchten, um aufs Gas zu steigen, wenn dieses knapp, die verdammte Kohle oder noch mehr verdammte AKW´s  plötzlich aktuell sind.

 

Ja, wissen diese historisch offensichtlich ahnungslosen Polit-Schachfiguren eigentlich, wovon sie reden? Wissen die nicht, dass DIE MANNSCHAFT ein pars pro toto des Wiederaufstieges Deutschlands aus Schutt und Asche war? Vom auseinander dividierten Prügelknaben der Alliierten zur gefeierten Fußball-Großmacht und des neuen, wiedererwachten Selbstwertgefühls, wieder wer, nein: Nr. 1 zu sein.

Kaum wurde den weltmeisterlichen Helden von Bern, als deren Letzter der damals blutjunge Horst Eckel kürzlich das Zeitliche gesegnet hat, auch filmisch ein Denkmal gesetzt; kaum wurden Legenden wie Teamchef Sepp Herberger, wie der grenzgeniale Kapitän Fritz Walter, die erste Nr. 10,  und sein schussgewaltiger Kaiserslautern-Bruder Bruder Ottmar, der bullige, aber auch launenhafte Torjäger Helmut Rahn und alle anderen aus „DIE MANNSCHAFT“ noch einmal gewürdigt, schon geht´s diesen Trendsettern von Hochkonjunktur und weltweiter Anerkennung in der Nachkriegszeit an den Kragen.

Ja, wo sind denn die Politiker, die solch einem Ausbund an verbohrtem Gender-Sturm- und Drang endlich Einhalt gebieten, damit dieses an Verblendung grenzende „Urteil“ an einer für ganz Deutschland richtungsweisenden „Mannschaft“ doch nicht vollstreckt wird? Ich meine, dass die nicht nur fußballtechnisch, sondern auch sozial und politisch emanzipierte Frauenpower den Mann, Pardon: die Mannschaft, aushalten kann, n ein: muss. Wenn nicht, wenn also die Mannschaft begraben wird, dann kann ich nur dem tiefsinnigen und weitblickenden Johann Nepomuk Nestroy zustimmen: Die Welt steht auf kan Fall mehr lang…

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