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Lizz Görgl: Von Alben, Apps und Antrieb zu Bewegung, die fit macht oder hält

Sie war Doppelweltmeisterin, WM- und Olympiadritte, sie hat Weltcuprennen gewonnen und nach der Skikarriere landesweit dann noch mehr Sympathien erobert, als sie zur ORF-Dancing Queen gekrönt wurde. Inzwischen hat die steirische Lizz aus der Nähe von Kapfenberg alles, was sie früher jahrelang als nettes Steckenpferd oder Nebenprodukt des Rennlaufs betrieb, zu ihrem Lebensinhalt, ja Lebensexilier gemacht. Ob des Erfolges wegen, ob aus Freude an der Sache, ob mit dem Körper auch Geist zu bewegen, stützt die Neo-Niederösterreicherin aus Maria-Enzersdorf bei Wien ihr Post-Rennläuferinnen-Leben auf drei Säulen. Und die waren und sind stark genug, um sie so wie bisher auch künftig durch die Pandemie steuern zu können. Dafür hat sie schon vorm Lockdown gesorgt.

Für Lizz, die schon als Kind gern und als Champion in spe den Garmisch-WM-Song zur Eröffnung professionell gesungen hat, hat Musik stets eine wichtige Rolle gespielt. Hat sie früher mit Band auf der Bühne gesungen, so sind inzwischen auch erste Singles auf den Markt. Nach der Bleib-kurz-stehen-Premiere im Vorjahr, bei dem die Tochter ihrer Freundin Andrea als quicklebendiges Engerl durchs Video teufelte, hat Görgl jetzt musikalisch ihr Herz an Triest und die Adria verloren.


„Ja, wir waren dort und so begeistert, dass wir noch einmal hingefahren sind. Und daraus ist dann der Song entstanden!“ Summerfeeling im Herbst. Vor allem bei den Bundesländer-Radiostationen ist er sehr gut angekommen, da wird er mitunter auf und ab gespielt – im Gegensatz zu Ö3, „weil die eine andere Schiene fahren…“ Man kann, wie Lizz aus ihrer langjähriger Ski-Erfahrung weiß, im Leben nicht alles haben. Und allen Leuten recht getan, ist auch und gerade in der Musik eine Kunst, die keiner kann.

Aber sie besitzt viele Talente und damit auch alternative Abwechslungen, die sie auf Trab halten und all jenen, die ihre Übungen via App und Video auf Social Media verfolgen wollen, der Fitness in den eigenen vier Wänden auf die Sprünge helfen (können). Frau Görgl verrät da Trainingspläne für unterschiedliche Leistungsklassen wie Altersgruppen bis hin zu speziellen Kinderprogrammen, die sie in einem eigenen, dem Tonstudio ihres Lebensgefährten Chris angrenzenden Fitness-Raum auf digitale Schiene bringt. Ziel der immer noch sportiven Topsportlerin i. R. ist es, im vermehrten Maß ein Sportbewusstsein zu wecken. Auch mit dem Hintergedanken, dass jeder gut trainierte Körper auch und gerade in Pandemie-Zeiten von Vorteil ist. Doppelt wichtig angesichts der mitunter katastrophalen Statistiken, welch körperliche Defizite ein Teil der jugendlichen Bevölkerung im wahrsten Sinn des Wortes mit sich herumschleppt…

Dem will Lizz Görgl, die auch hartes Ninja Warrior-Training intus hat, nicht nur – sozusagen dritte Säule – mit Vorträgen und Seminaren begegnen, die sie für Firmen und Konzerne hält. Man kann die Doppelweltmeisterin von Garmisch (office@lizz.at) auch für Skitage buchen, in denen sie Lust und Laune an der schönsten Nebensache der Welt zu wecken versucht. Hauptsache, der Mensch macht die nötige Bewegung, die eine ganze Gesellschaft in Schwung hält. Das zu vermittelt, ist für die vielseitige Abfahrts- und Dancing-Queen i. R. sowohl Lebensinhalt als auch Lebenselixier. Und damit so Goldes wert wie WM-Titel und Tanz-Krone…

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